Leben in der Hardau

Winterthurer Wohnbaupolitik und die Wohnkolonie Hardau

Redaktion: Pearl Pedergnana

Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur, Band 358
Gebunden
2020. 132 Seiten, 112 Abb. farbig und s/w.
ISBN 978-3-0340-1610-0
CHF 32.00 / EUR 32.00 
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Die Siedlung Hardau wurde in den Kriegs- und Nachkriegsjahren im Westen von Winterthur erstellt, für Schweizer Familien mit mindestens zwei Kindern und einem bescheidenen Einkommen. Die Häuser mussten möglichst kostengünstig gebaut werden. Deren Bewohnerinnen und Bewohner linderten die allgemeine Not mit Kaninchenzucht, Gemüse aus den grossen Gärten und Heimarbeit. Die Sorgen der Erwachsenen waren gross, die Freiheiten der Kinder ebenso.
Die Journalistin Kathrin Bänziger berichtet über den Alltag in diesem gesellschaftlichen Mikrokosmos. Der Historiker Peter Niederhäuser blickt auf die Siedlungsentwicklung der Stadt Winterthur zurück und stellt die Hardau in einem grösseren wohnbaupolitischen Umfeld vor. Werner Huber, Architekt und Fachredaktor der Zeitschrift «Hochparterre», würdigt die ursprünglichen Pläne des Architekten Franz Scheibler und begutachtet die jüngste bauliche Entwicklung der Hardau. Den Abschluss bilden acht Porträts von heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Hardau. Hier zeigen die Journalistin Regina Speiser und der Fotograf Beat Märki, wie erfreulich vielfältig das Quartier heute zusammengesetzt ist.



Aufsätze im Chronos Verlag



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ist freischaffender Historiker und lebt in Winterthur. Neben seiner Tätigkeit in Museen und als Reiseleiter forscht und publiziert er zur Landesgeschichte der Ostschweiz mit besonderem Schwerpunkt auf der Adels- und Kirchengeschichte. Er ist Vizepräsident der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich.


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Artikel

Pressestimmen

«Am äussersten Rand von Winterthur, zwischen Taggenberg und Beerenberg, entstand ab 1943 die Arbeitersiedlung Hardau. Rundherum tobte der Krieg, und auch die Schweiz lebte in dessen Schatten. Wie der entbehrungsreiche Alltag der 82 Hardauer Familien zu jener Zeit seinen Gang nahm, zeichnet die Stadtbibliothek Winterthur in ihrem diesjährigen Neujahrsblatt nach.»

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Der Landbote, 2. Dezember 2020, Jonas Keller