«Denn noch immer gilt offiziell, dass die Revision des Zivilgesetzbuchs von 1981 die ‹administrativen Versorgungen› beendet habe. Ein neues Buch, das von der Zürcher Justizdirektion initiiert und finanziert wurde, kommt nun zu dem Schluss, dass die Missstände in der Zeit danach nicht aufgehört hätten und zweifelhafte Freiheitsentziehungen bis heute gang und gäbe seien. Das Buch heisst ‹Wegsperren›; verantwortet wurde es von den Historikern Urs Germann und Alix Heiniger sowie der Rechtswissenschafterin Nora Markwalder. […] Die ‹kritische und konstruktive Diskussion› um den Freiheitsentzug, das zeigt die Lektüre: Sie ist wertvoll.»
Urs Hafner, NZZ, 23. September 2026


