Hegi – ein Dorf in der Stadt
Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur, Band 332
Gebunden
2001. 200 Seiten
ISBN 978-3-0340-0531-9
CHF 38.00 / EUR 25.90 
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Die Ortschaft Hegi liegt am nordöstlichen Stadtrand von Winterthur und ist vor allem durch die gut erhaltene spätgotische Schlossanlage bekannt. Aber auch der alte Dorfkern erinnert an die Vergangenheit von Hegi, das mit der Eingemeindung von 1922 seine politische Eigenständigkeit, nicht aber seine Identität verloren hat. Winterthur blieb lange Zeit eine ferne Stadt, der Weg dorthin von Hindernissen gesäumt. Lange wusste der Ort im Schatten der Industrie seinen dörflichen Charakter zu wahren ‹ um so hektischer verlief dann die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Das 75jährige Jubiläum des Ortsvereins, der die Entwicklung Hegis massgeblich begleitet und mitgeprägt hat, bildet jetzt die Gelegenheit zu Rückblick und Bestandsaufnahme. Verschiedene Autorinnen und Autoren entwerfen ein facettenreiches Bild, das nicht nur die Geschichte der ursprünglichen Gemeinde, sondern auch das frühere Dorfleben und den tiefgreifenden Wandel der jüngsten Vergangenheit zur Sprache bringt. Beiträge von alteingesessenen Hegemern, engagierten Dorfbewohnern, Architekturkritikern und Fachhistorikern zeichnen das reich illustrierte Panorama einer Ortschaft, die sich bis heute weniger als Teil der Stadt, denn als Dorf am Rande Winterthurs versteht.

Peter Niederhäuser, lic. phil., Historiker. Nach dem Studium der Geschichte in Zürich, Lausanne und Leipzig Bearbeiter der Urkundenregesten im Staatsarchiv Zürich; heute freischaffender Historiker und breite Tätigkeit in der "Geschichtsvermittlung" (Museum, Journalismus sowie Führungen und Reiseleitungen). Er forscht und publiziert zur spätmittelalterlichen Ostschweiz mit Schwergewicht auf Adel und Habsburg, zu Stadt- und Ortsgeschichten sowie zur Industrie- und Architekturgeschichte.


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