Wissen im Zentrum

100 Jahre Zentralbibliothek Zürich

Gebunden
2017. 304 Seiten, 167 Farbabbildungen
ISBN 978-3-0340-1376-5
CHF 59.00 / EUR 56.00 
  • Kurztext
  • Autor/in
  • Einblick
  • In den Medien
  • Service

Seit die Zürcher Stadtbibliothek mit der Kantonsbibliothek vereinigt wurde, besitzt Zürich eine Zentralbibliothek (ZB). Diese nahm 1917 ihren Betrieb in einem Neubau auf. Das Buch verfolgt die Geschichte der Bibliothek, die sowohl der Wissenschaft als auch dem breiten Publikum zu dienen hat, von den Anfängen bis heute. Die bauliche Ausgestaltung und Entwicklung des Hauses sind ebenso Thema wie die Rekrutierung und Ausbildung des Personals, die Probleme der Katalogisierung und Computerisierung, das Wachstum der zahlreichen Sammlungen und die Veränderungen der finanziellen Rahmenbedingungen. Dabei wird auch klar, wie stark sich die Bibliotheken heute im Umbruch befinden und mit welchen gewaltigen Herausforderungen sie sich konfrontiert sehen. Aus den Texten der fünf Autorinnen und Autoren ist ein reichhaltig illustriertes und sorgfältig gestaltetes Buch entstanden.


Adrian Knoepfli, geb. 1948, arbeitet als Wirtschaftshistoriker in Zürich. Publikationen unter anderem über Alusuisse, Georg Fischer, Saurer, Feller, das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen, die Gemeinnützige Gesellschaft Schaffhausen und das Zürcher Hallenstadion. Mitautor des Wirtschaftskapitels der Schaffhauser Kantonsgeschichte, der Stadtgeschichte Stein am Rhein und der Winterthurer Stadtgeschichte.


Bücher im Chronos Verlag


Aufsätze im Chronos Verlag


(1947–2019)
Studium der Allgemeinen Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Zürich. War seit 1986 freischaffender Mitarbeiter diverser Forschungsprojekte (u.a. Schweiz – Zweiter Weltkrieg), Ausstellungen und Publikationen (so Zürcher Kantonsgeschichte). Ab 1994 Redaktionsmitglied der historischen Zeitschrift «Traverse». Ende 2016 eine Geschichte der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Basel.


Bücher im Chronos Verlag


Aufsätze im Chronos Verlag


Verena Rothenbühler ist Historikerin, Redaktorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Staatsarchiv des Kantons Zürich. Sie publiziert zu Themen der schweizerischen Sozial- und Gesellschaftsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert.


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Aufsätze im Chronos Verlag


geboren 1953, studierte Germanistik in Zürich und Berlin und lebt als Autorin in Zürich. Sie schrieb mehrere Bücher, Theaterstücke und zahlreiche Buchbeiträge, vorwiegend zu Themen der kolonialen und postkolonialen Geschichte. Ihr zweiter Schwerpunkt sind Künstlerbiografien und Geschichten über eigenwillige Figuren.


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Aufsätze im Chronos Verlag


geb. 1960, studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Seit zwanzig Jahren ist er als freischaffender Historiker tätig und hat mehrere Publikationen zur Zürcher Geschichte verfasst, darunter den ersten Teil des Werks über «Das Zürcher Zunftwesen» (1336–1798). Zudem realisierte er verschiedene Ausstellungen zu kulturgeschichtlichen Themen.


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Aufsätze im Chronos Verlag

Artikel
  • Sich treffen, lernen, verweilen. Die Zentralbibliothek als öffentlicher Raum
  • Verzetteln und vernetzen. Vom analogen zum digitalen Katalog
  • Gesucht sind keine Leseratten. Das Personal der Bibliothek
  • Ein Erbe mit Verpflichtung. Die Spezialsammlungen der Zentralbibliothek
  • Ein Kampf ums Geld. Die Bibliothek und ihre Stifter

Pressestimmen

«Aus den Texten der fünf Autorinnen und Autoren ist ein reichhaltig illustriertes und sorgfältig gestaltetes Buch mit spannenden Themen entstanden. [...] Das großartig ausgestattete Buch demonstriert in vielseitiger Weise die Möglichkeiten, die zum Wissenserwerb zur Verfügung standen und stehen, insbesondere auch die gewinnbringende Nutzung digitaler Medien. Der Leser erhält durch vielfältige Beispiele einen guten Einblick in die Institution ZBZ als Bibliothek und ihre Funktionen sowie in die Geschichte des Hauses mit Perspektiven des schweizerischen Bibliothekswesens. Die reiche Bebilderung mit ausgewählten Schätzen der Zentralbibliothek zeigt, gerade auch zusammen mit dem Teil über die Spezialsammlungen, die Breite und Tiefe der Kollektionen exemplarisch auf. Basierend auf den historischen Erkenntnissen der Schweiz kann dieses empfehlens- und lesenswerte Buch Hinweise für Technologieführerschaft und die Zukunft Europas als nachhaltige Wissensgesellschaft bieten.»

Vollständige Rezension

Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Band 64, Heft 1, 2019, Eckhard Freyer, Bonn

«Durch die unterschiedlichen Zugänge gelingt es dem Autorenteam [...], ein vielfältiges Bild der Bibliothek und ihrer Funktion zu zeichnen. [...] Gerade die Entwicklung automatisierter Datenverarbeitung in verschiedenen Bereichen der Bibliothek [...] ist spannend zu lesen. [...] Insgesamt gibt der Band nicht nur einen vielschichtigen Einblick in die Institution ZB, sondern bietet über die Geschichte des Hauses hinaus Perspektiven auf die Entwicklung des schweizerischen Bibliothekswesens im 20. Jahrhundert. Die reiche Bebilderung mit ausgewählten Schätzen der Zentralbibliothek zeigt, gerade auch zusammen mit dem Teil über die Spezialsammlungen, die Breite und Tiefe der Kollektionen exemplarisch auf.»

Schweizerische Zeitschrift für Geschichte Vol. 68/1, 2018, Eva Maurer

«Ein informatives Buch über die Entstehung, das Funktionieren der Zentralbibliothek sowie deren Wechselfälle seit der Gründung. Dazu ein Ausblick in die Zukunft der digitalen Vernetzung und deren Herausforderungen. Ein spannend zu lesendes Portrait dieser wichtigen Institution des Wissens.»

P.S., Hermann Koch, 1.12.2017