Verwalten und regieren - Administrer et gouverner
Traverse 2011/2
Traverse. Zeitschrift für Geschichte – Revue d’histoire (ISSN 1420-4355), Band 2011
Broschur
2011. 216 Seiten, 11 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-905315-53-0
CHF 28.00 / EUR 20.00 
  • Kurztext
  • Autor/in
  • Einblick
  • In den Medien
  • Buchreihe
  • Service
Die öffentliche Verwaltung regiert und strukturiert heute das Leben von Individuen und Bevölkerung en détail, von der Abfallentsorgung bis zur Zurechnungsfähigkeit. Im Unterschied zu ihren Nachbarländern ist die Verwaltungsgeschichte der Schweiz ein blinder Fleck der Historiografie, was angesichts der politischen Eigenart der Schweiz erstaunt. Der Heftschwerpunkt stellt deshalb die Geschichte der öffentlichen Verwaltung der Schweiz ins Zentrum. Die Beiträge beschäftigen sich mit ausgewählten Aspekten des Verwaltens und Regierens vom Anfang des 16. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts: Es geht um Standardisierungspraktiken, Verwaltungen in politischen Wirren, das Management kollektiver Ressourcen, Übertragungseffekte zwischen Wissenschaft und Verwaltung, die Verwaltung in der Gewaltenteilung, die Elite der Beamten, die Verwaltung des Rechts sowie Langzeitplanung. Zudem fasst ein Fotobeitrag Verwaltungsgeschichte in Bilder.


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Herausgeberin der Reihe



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Artikel
  • Porträt / Portrait
  • Das Archiv für Agrargeschichte
  • Schwerpunkt / Dossiert thématique
  • Verwalten und regieren – Administrer et gouverner
  • Verwaltung in der Zerstreuung. Administrative Techniken und Praktiken im frühneuzeitlichen Graubünden
  • Verwalten statt regieren. Management kollektiver Ressourcen als Kerngeschäft von Verwaltung in der alten Eidgenossenschaft
  • Geologiegeschichte als Verwaltungsgeschichte. Stabilisierungseffekte zwischen Amtshandeln und Forschungshandeln bei Hans Conrad Escher (1767–1823)
  • Politik und Verwaltung in der Gewaltenteilungslehre des Vormärz. Ein ideengeschichtlicher Beitrag zu einem aktuellen Problem
  • Bilder zur neueren Verwaltungsgeschichte
  • Parachutés ou montagnards? Formation et trajectoires professionnelles des hauts fonctionnaires de la Confédération (1910−2000)
  • Vom Aufkleben des Rechts. Die Entstehung der Bereinigten Sammlung des Bundesrechts in einer verwaltungsgeschichtlichen Perspektive
  • Un exemple d’application de la théorie de rationalisation des choix budgétaires (RCB). Le service de planification à long terme de la Ville de Genève (1971–1979)
  • Der Artikel / L'article
  • Photographie et art appliqué: le cas de l’Exposition nationale d’art appliqué (1922). Aux origines d’une controverse idéologique et esthétique
  • Geschichtswissenschaft in Begutachtung. Acht Kommentare zur historischen Methode der Gegenwart
  • «Trotz des mir wohlbekannten marxistischen Engagements von Herrn Holz hatte ich jedoch keine persönlichen Differenzen mit ihm». Ein Blick auf ein Gutachten über Hans Heinz Holz

Pressestimmen
«In der Schweiz gibt es keine grosse Beschäftigung mit der Verwaltungsgeschichte. Dieses Manko ist bedauerlich, denn die Ansätze, die in der neusten Ausgabe der «traverse» skizziert werden, lassen aufhorchen. So erhellt der Blick in die Vergangenheit das diffizile Verhältnis zwischen Regierung und Verwaltung, Zentrum und Peripherie oder mittel- und langfristiger Planung.» Michael Staub, Kommunalmagazin

Einzelheft CHF 28 / EUR 24
Jahresabonnement CHF 75 / EUR 60
Abo für Studierende CHF 54 (nur in der Schweiz)

Die zweisprachige Zeitschrift versteht sich als Forum der Geschichtsforschenden in der Schweiz mit einem Horizont, der über Landes- und Fachgrenzen hinausreicht. «Traverse» ist sowohl eine historische Fachzeitschrift als auch ein Organ, das einem interessierten Publikum Einblick in aktuelle historische Forschung gibt und deren Beitrag zu gesellschaftlich relevanten Fragen diskutiert. Zudem versteht sich die Zeitschrift als Publikationsorgan für jüngere Forschende.

Cette revue bilingue se définit comme un forum pour les historiennes et historiens suisses et s’efforce de dépasser les frontières nationales et entre les disciplines. «Traverse» est non seulement une revue d’histoire mais aussi un organe qui offre à tout public intéressé une entrée dans la recherche historique récente et apporte sa contribution à des débats de société. La revue favorise en particulier la publication de jeunes chercheuses et chercheurs.