Globalgeschichte / Histoire globale / Global History
Traverse 2007/3
Traverse. Zeitschrift für Geschichte – Revue d’histoire (ISSN 1420-4355), Band 2007
Broschur
2007. 204 Seiten, 7 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-905315-42-4
CHF 28.00 / EUR 18.80 
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Während die westlich geprägte, vor allem im 18./19. Jahrhundert betriebene Universalgeschichte vorwiegend einen teleologischen Diskurs darstellte, der von einer unilinearen Entwicklung ausging, ist es ein Anliegen der traditionellen Weltgeschichte, disparate Erfahrungs- und Handlungsräume in einen Gesamtzusammenhang zu rücken und sowohl Grundtendenzen als auch Periodisierungen vorzuschlagen. Die gegenwärtige Globalgeschichte verzichtet auf Totalitätsansprüche, lehnt gleichzeitig jegliche Autonomie von Nationen und Zivilisationen ab und interessiert sich zuvorderst für Kontakt- und Interaktionsräume von Menschen, Waren und Symbolen. Globalgeschichte ist aber immer bedingt von «lokalen» Faktoren, weshalb man auch von «Glokalität» spricht. Im Zentrum des Heftes steht die Frage, wie man sich der Globalgeschichte aus methodisch-theoretischer Perspektive sinnvoll annähern kann.

est Professeur d’histoire à l’Institut d’histoire économique et sociale de l’Université de Lausanne. Ses sujets de recherche portent sur l’histoire des élites économiques au XXe siècle et sur l’histoire globale.

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Barbara Lüthi ist Oberassistentin am Historischen Seminar der Universität Basel. Sie arbeitet an einer Habilitation zur Sicherheit und Mobilität in den USA im 20. Jahrhundert. Autorin von verschiedenen Publikationen im Bereich der U.S. Kultur- und Sozialgeschichte, Migrationsgeschichte. Redaktionsmitglied von Traverse (Schweiz) und WerkstattGeschichte (Deutschland).

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Artikel

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Die zweisprachige Zeitschrift versteht sich als Forum der Geschichtsforschenden in der Schweiz mit einem Horizont, der über Landes- und Fachgrenzen hinausreicht. «Traverse» ist sowohl eine historische Fachzeitschrift als auch ein Organ, das einem interessierten Publikum Einblick in aktuelle historische Forschung gibt und deren Beitrag zu gesellschaftlich relevanten Fragen diskutiert. Zudem versteht sich die Zeitschrift als Publikationsorgan für jüngere Forschende.

Cette revue bilingue se définit comme un forum pour les historiennes et historiens suisses et s’efforce de dépasser les frontières nationales et entre les disciplines. «Traverse» est non seulement une revue d’histoire mais aussi un organe qui offre à tout public intéressé une entrée dans la recherche historique récente et apporte sa contribution à des débats de société. La revue favorise en particulier la publication de jeunes chercheuses et chercheurs.