Fallgeschichten – Histoires de cas
Traverse 2006/2
Traverse. Zeitschrift für Geschichte – Revue d’histoire (ISSN 1420-4355), Band 38
Broschur
2006. 176 Seiten, 8 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-905315-38-7
CHF 28.00 / EUR 18.80 
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Seit den 1980er-Jahren wächst in der Geschichtswissenschaft das Interesse an der Arbeit mit «Fällen». «Case studies» erfreuen sich bei HistorikerInnen an-haltender Beliebtheit. Sie erlauben im Idealfall, das Besondere und das All-gemeine sinnvoll aufeinander zu beziehen, ohne dabei in die Aporien einer reinen Makro- oder Mikrogeschichte zu verfallen. Im Zentrum des Hefts stehen die verschiedenen Herausforderungen, die sich bei einer Arbeit mit Fallgeschichten stellen. Die Beiträge beschäftigen sich aus unterschiedlichen thematischen, zeitlichen und methodisch-theoretischen Perspektiven mit den Kriterien, nach denen bei der historischen (Quellen-)Arbeit Fallbeispiele gebildet und ausgewählt werden können. Reflektiert werden dabei Fragen nach der Repräsenta-tivität und Exemplarität von Fallbeispielen und -studien sowie nach den Möglichkeiten, die Aussagekraft des Besonderen zu validieren und auf allgemeine Entwicklungen und Prozesse zu beziehen.


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Urs Germann ist Historiker und hat verschiedene Beiträge zur Geschichte der Psychiatrie, der Strafrechtspflege und des Sozialstaats veröffentlicht. Er hat als Archivar und Forschungskoordinator gearbeitet und ist gegenwärtig als Leiter der Fachstelle Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen der Stadt Bern, als Leiter des Rorschach-Archivs sowie als freier Mitarbeiter am Institut für Medizingeschichte der Universität Bern tätig.

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Einzelheft CHF 28 / EUR 24
Jahresabonnement CHF 75 / EUR 60
Abo für Studierende CHF 54 (nur in der Schweiz)

Die zweisprachige Zeitschrift versteht sich als Forum der Geschichtsforschenden in der Schweiz mit einem Horizont, der über Landes- und Fachgrenzen hinausreicht. «Traverse» ist sowohl eine historische Fachzeitschrift als auch ein Organ, das einem interessierten Publikum Einblick in aktuelle historische Forschung gibt und deren Beitrag zu gesellschaftlich relevanten Fragen diskutiert. Zudem versteht sich die Zeitschrift als Publikationsorgan für jüngere Forschende.

Cette revue bilingue se définit comme un forum pour les historiennes et historiens suisses et s’efforce de dépasser les frontières nationales et entre les disciplines. «Traverse» est non seulement une revue d’histoire mais aussi un organe qui offre à tout public intéressé une entrée dans la recherche historique récente et apporte sa contribution à des débats de société. La revue favorise en particulier la publication de jeunes chercheuses et chercheurs.