La place financière et les banques suisses à l’époque du national-socialisme
Les relations des grandes banques avec l'Allemagne (1931–1946)
Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg – Commission Indépendante d'Experts Suisse – Seconde Guerre Mondiale, Band 13
Broschur
2002. 724 Seiten, 3 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-0340-0613-2
CHF 98.00 / EUR 89.00 
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La place financière et les banques suisses à l'époque du national-socialisme. Les relations des grandes banques avec l'Allemagne (1931-1946)
Marc Perrenoud, Rodrigo López, Florian Adank, Jan Baumann, Alain Cortat, Suzanne Peters

Cette étude analyse les structures de la place financière et des banques suisses du début de la crise des années 1930 à la fin de la Seconde Guerre mondiale. Les banques suisses disposent de plusieurs avantages décisifs par rapport à leurs concurrents: le secret bancaire, la stabilité politique et monétaire, le rôle de la Suisse comme place tournante des capitaux internationaux et d'autres facteurs liés à la guerre permettent aux banques de fournir des prestations utiles aux belligérants. Malgré les conséquences de la crise et les pressions politiques des Alliés, la place financière suisse sortira renforcée de la période du nazisme.


Marc Perrenoud, Licencié ès lettres, a travaillé à l'édition de 4 volumes des Documents Diplomatiques Suisses sur les années 1939–1947, a collaboré à la publication de l'Histoire du Pays de Neuchâtel (tome 3, XIX–XXe s, paru en 1993) et a publié des études sur l'histoire des banques, des mouvements migratoires et des organisations ouvrières. Actuellement, directeur-adjoint des recherches de la «Commission indépendante d'experts: Suisse Seconde Guerre mondiale». 57, rue de la Côte, CH-2000 Neuchâtel

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Lic. phil. I Rodrigo Lopez, geb. 1969, ist Historiker, er lebt in Lausanne.

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Zusammenfassung
Zusammenfassung

Die vorliegende Studie ist dem Finanzplatz Schweiz gewidmet. Sie befasst sich insbesondere mit den Geschäftstätigkeiten der grossen Schweizer Banken mit Deutschland in den Jahren 1931 bis 1946. Es werden sechs Themen analysiert: 1. die Strukturen des Finanzplatzes Schweiz und dessen Veränderungen; 2. die nicht in den Bilanzen ausgewiesenen Tätigkeiten der Grossbanken und die während des Krieges erzielten Gewinne; 3. die Deutschland von den Schweizer Grossbanken gewährten Kredite und die Verhandlungen, um dieses Kapital und die Zinsen nach der Finanzkrise von 1931 zu repatriieren; 4. die Geschäftsbeziehungen der grossen Banken mit deutschen Bankinstitutionen; 5. der Antisemitismus und die Konfrontation der schweizerischen Banken mit den antisemitischen Massnahmen in Deutschland; 6. die Beziehungen der Schweizer Banken zu den Alliierten.
Im ersten Kapitel werden die strukturellen und konjunkturellen Faktoren beschrieben, die zum Aufschwung des Finanzplatzes Schweiz beitrugen: der Auftritt der Schweiz als Finanzplatz im Ersten Weltkrieg, die Stabilität des Schweizer Frankens, das Bankgeheimnis, die politische Stabilität, der soziale Frieden, der Liberalismus und die Neutralität. Dieser Teil hebt durch die Publikation bisher unveröffentlichter Zahlen die Bedeutung der nicht in den Bilanzen ausgewiesenen Tätigkeiten der Schweizer Banken (Vermögensverwaltung) hervor. Ebenso werden bisher unveröffentlichte Zahlen über die reellen Gewinne der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) und des Schweizerischen Bankvereins (SBV) in den dreissiger Jahren und während des Krieges publiziert.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der deutschen Finanzkrise 1931 und den internationalen Vereinbarungen, zu denen sie führte. Angesichts der Finanzkrise kamen die internationalen Gläubiger Deutschlands überein, ihre Darlehen nicht kurzfristig zurückzunehmen und so den völligen Zusammenbruch des deutschen Wirtschaftssystems zu verhüten. Die internationalen Gläubiger unterzeichneten Vereinbarungen, die sogenannten «Sonderabkommen» oder deutschen Stillhalteabkommen, in denen sie sich verpflichteten, ihre Kredite nicht vor sechs Monaten aus Deutschland zurückzuziehen. Als Gegenleistung garantierte Deutschland unter anderem die Zahlung der Zinsen auf das eingefrorene Kapital. Diese Vereinbarung wurde jährlich von allen Gläubigern bis 1939 erneuert, danach nur noch von einigen Ländern (Vereinigte Staaten, Belgien, Niederlande, Schweiz) und nach 1941 nur noch von der Schweiz.
Die Investitionen der Schweizer Banken in Deutschland bestanden fast ausschliesslich aus kurzfristigen Krediten, die unter die «Sonderabkommen» fielen und die so in den Genuss der Zinszahlungen in Devisen gelangten. Dagegen kamen die anderen Finanzgläubiger (namentlich die Inhaber von deutschen Wertpapieren) nicht in den Genuss derselben Erleichterungen für den Transfer des Einkommens aus ihren Investitionen, denn Deutschland hatte 1933 ein allgemeines Moratorium für Finanztransfers ausgerufen, das auf alle mittel- und langfristigen Schulden angewendet wurde. In der Schweiz gab diese Situation Anlass zu Spannungen zwischen den Banken und den anderen Finanzgläubigern, aber auch mit den Industriekreisen, die von Deutschland Devisen für die Warenexporte haben wollten. Von einigen Ausnahmen abgesehen, waren alle diese Zahlungen von 1934 an durch das Verrechnungsabkommen geregelt.
Im dritten Kapitel geht es um die Strategie der sieben Schweizer Grossbanken, um mit der Blockierung ihrer Guthaben in Deutschland 1931 fertig zu werden Vom Juli 1931 an sahen sich die Schweizer Banken mit zwei grossen Problemen konfrontiert: der Blockierung ihrer Kredite in Deutschland und der schweizerischen Wirtschaftskrise. Da es ihnen nicht möglich war, bedeutende blockierte Summen in Deutschland zu unterhalten - sie brauchten schliesslich Liquidität in der Schweiz - handelten sie im Rahmen der «Sonderabkommen» verschiedene Lösungen aus, um ihre deutschen Kredite zu zurückzuführen. Die wichtigste unter ihnen war die Schaffung der Registermark, das heisst eine Art von abgewerteter Reichsmark, die Verluste einbrachte, wenn sie in Devisen umgetauscht wurde. Die schweizerische Wirtschaftskrise, der Mangel an Liquidität und Verluste im Zusammenhang mit der Rückführung der deutschen Kredite brachten mehrere Banken in Schwierigkeiten: nach der Fusion mit der Union financière nahm der Comptoir d'Escompte de Genève den Namen Banque d'Escompte Suisse an und wurde 1934 aufgelöst; die Schweizerische Bankgesellschaft (SBG) setzte ihr Kapital zweimal herab; die Schweizerische Volksbank erhielt 100 Millionen von der Eidgenossenschaft (1/4 der gesamten Ausgaben des Bundes) und musste noch ein zweites Mal saniert werden; die Eidgenössische Bank und die Basler Handelsbank (BHB) wurden aus Mitteln der Darlehenskasse der Eidgenossenschaft gestützt, bevor sie 1945 von der Schweizerischen Bankgesellschaft und dem Schweizerischen Bankverein übernommen wurden; der Bank Leu & Co. kam der SBV zu Hilfe. Diese Studie hat erstmals eine Statistik über die deutschen Investition der verschiedenen Banken erstellt. Zwei Banken, die SKA und der SBV, konnten mit der Blockierung ihrer Guthaben in Deutschland fertig werden, weil sie interne Reserven angehäuft hatten, mit denen sie ihre Verluste amortisieren konnten, und weil sie ein recht vielfältiges Spektrum an Geschäften betrieben. Der SBG gelang es dank der Übernahme der Eidgenössischen Bank, sich auf das Niveau der beiden grössten Banken heraufzuarbeiten. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die schweizerische Bankenlandschaft von diesem Trio beherrscht.
Das vierte Kapitel befasst sich mit den Geschäftsbeziehungen der schweizerischen Banken mit dem Dritten Reich. Bei diesen von den schweizerischen Banken mit Deutschland betriebenen Geschäften handelte es sich um kurzfristige Operationen: Ankauf von Gold, Wertpapieren, Banknoten, Eröffnung von Akkreditiven, Finanzierung von Waffenexporten, verschleierte Finanztransfers. Für gewisse Banken wie die Basler Handelsbank oder die Bank Leu & Co. waren diese Operationen von wesentlicher Bedeutung und haben ihr vorläufiges Überleben gesichert. Anderen Banken, wie dem SBV, der SKA oder der SBG haben diese Geschäfte zusätzliche Gewinne eingebracht. Seit der Blockierung ihrer Kredite in Deutschland im Jahre 1931 bestand die Politik der Banken darin, keine Kredite mehr auf der anderen Seite des Rheins zu gewähren. Dagegen gewährten sie deutschen Grossunternehmen wie der IG Farben Kredite in der Hoffnung, diese letzteren als Kunden für die Nachkriegszeit zu behalten.
Die Kapitel drei und fünf gehen auf die Haltung der schweizerischen Bankiers angesichts der Übernahme der Macht durch die Nationalsozialisten, der antisemitischen Massnahmen und der Gewalt der Nazis ein. Die Machtergreifung Hitlers wurde von mehreren Bankiers als Schutzwall gegen den Kommunismus und als beruhigende Stabilisierung erachtet. In einer zweiten Phase verspürten die Bankiers immer mehr Misstrauen gegenüber den Nationalsozialisten aufgrund von deren Wirtschaftspolitik. Man muss diese Reaktionen mit anderen Situationen vergleichen: der SBV gehörte zu den ersten ausländischen Banken, die der Regierung Franco einen Kredit einräumten; dagegen verringerten die Schweizer Banken nach der Machtübernahme der Volksfront in Frankreich ihre diesem Land gewährten Kredite.
Mehrere Führungspersönlichkeiten von Banken waren von einem latenten Antijudaismus geprägt, der in einigen Fällen zum Antisemitismus wurde. In einigen Banken hegte man starke Vorbehalte (unter anderen in der SKA und im SBV) gegenüber der Idee, mit jüdischen Financiers zusammenzuarbeiten. Die SBG stellte ein Parteimitglied der Nazis ein, das ihre Interessen in Deutschland vertreten sollte. Im SBV wendeten gewisse Mitarbeiter auf Schweizer Kunden Naziausdrücke wie «Arier» und «Nichtarier» an.
Die Schweizer Banken sahen sich mit der Arisierung von jüdischen Unternehmen konfrontiert, denen sie Kredite gewährt hatten. Sie suchten dann ihre Kredite zu retten, indem sie mit allen Parteien zusammenarbeiteten, doch suchten sie nicht von sich aus Arisierungsgeschäfte. Solche Operationen wurden als zu heikel für ihren internationalen Ruf erachtet, und bei diesen Transaktionen bestand auch die Gefahr, dass sie später einmal angefochten würden. In einigen Fällen haben die Schweizer Bankiers Juden geholfen, ihr Vermögen in die Schweiz zu überführen und vor dem Zugriff der Nationalsozialisten zu schützen.
Im sechsten Kapitel werden die Beziehungen der Schweizer Banken mit den Alliierten behandelt. Verschiedene Fälle heben die Rolle der Schweizer Banken hervor, um deutsche Interessen vor den Vereinigten Staaten zu verbergen: verschleierte Transaktionen für die Reichsbank, Vermögensverwaltung auf Rechnung deutscher Kunden in den Vereinigten Staaten und Errichtung von Tarnfirmen, um den deutschen Einfluss auf amerikanische oder englische Gesellschaften zu verbergen. Das Jahr 1941 brachte eine bedeutende Wende für die Schweizer Banken: Blockierung der schweizerischen Guthaben in den Vereinigten Staaten (Juni 1941), Nachforschungen über ihre Tätigkeiten, Ausübung von Druck, damit sie gewisse Transaktionen zugunsten Deutschlands unterliessen. Den Kern des von den Banken organisierten Widerstands bildeten zwei Elemente: die Neutralität und das Bankgeheimnis. Dieser Widerstand wird an der Aktion der Bankiers im Rahmen der Blockierung der deutschen Guthaben in der Schweiz und ihrer späteren Liquidierung aufgezeigt. Um keinen Präzedenzfall zu schaffen, drängten die schweizerischen Bankiers auf eine Entschädigung der deutschen Kunden. Dies war eine bedeutende Botschaft an die Kapitalinhaber in aller Welt: Wenn es zum Schlimmsten kam, garantierte die Schweiz sicherere Bedingungen als die anderen Länder.




Résumé
Résumé

La présente étude est consacrée à la place financière suisse. Elle se penche en particulier sur les activités des grandes banques suisses avec l'Allemagne de 1931 à 1946. Six thèmes sont analysés: 1. les structures et les mutations de la place financière suisse; 2. les activités hors bilan des grandes banques et les profits réalisés durant la guerre; 3. les crédits accordés par les grandes banques suisses à l'Allemagne et les négociations pour rapatrier ces crédits et les intérêts après la crise financière de 1931; 4. les affaires des grandes banques avec des établissements bancaires allemands; 5. l'antisémitisme et la confrontation des banques suisses avec les mesures antisémites en Allemagne; 6. les relations des banques suisses avec les Alliés.
Dans le premier chapitre, les facteurs structurels et conjoncturels qui contribuèrent à l'essor de la place financière suisse sont exposés: l'émergence de la Suisse comme place financière lors de la Première Guerre mondiale, la stabilité du franc suisse, le secret bancaire, la stabilité politique, la paix sociale, le libéralisme et la neutralité. Cette partie met en évidence, par la publication de chiffres inédits, l'importance des activités hors bilan des banques suisses (gestion de fortune). De même, des chiffres inédits sont publiés en ce qui concerne les profits réels réalisés par le Crédit Suisse (CS) et la Société de Banque Suisse (SBS) durant les années 1930 et durant la guerre.
Le deuxième chapitre traite de la crise financière allemande de 1931 et des accords internationaux qui en résultèrent. Face à la crise financière, les créanciers internationaux de l'Allemagne s'accordèrent pour ne pas retirer leurs prêts à court terme et éviter ainsi la faillite totale du système économique allemand. Les créanciers internationaux signèrent des accords, appelés accords de prorogation ou accords de crédits allemands, dans lesquels ils s'engageaient à ne pas retirer leurs crédits d'Allemagne avant six mois. En échange, l'Allemagne garantissait, entre autres, le paiement des intérêts des capitaux bloqués. Cet accord fut renouvelé annuellement par tous les créanciers jusqu'en 1939; ensuite il ne fut plus renouvelé que par quelques pays (Etats-Unis, Belgique, Pays-Bas, Suisse) et après 1941 uniquement par la Suisse.
Les investissements des banques suisses en Allemagne étaient presque entièrement constitués de crédits à court terme qui tombaient sous les accords de prorogation et qui bénéficiaient ainsi du versement des intérêts en devises. Par contre, les autres créanciers financiers (les porteurs de papiers-valeurs allemands notamment) ne bénéficiaient pas des mêmes facilités pour le transfert des revenus de leurs investissements, car l'Allemagne avait déclaré en 1933 un moratoire général sur les transferts financiers, appliqué à l'ensemble des dettes à moyen et à long terme. En Suisse cette situation donna lieu à des tensions entre les banques et les autres créanciers financiers, mais aussi avec les milieux industriels qui souhaitaient obtenir des devises de l'Allemagne pour les exportations de marchandises. Sauf exceptions, tous ces paiements étaient réglementés par les accords de clearing dès 1934.
Le troisième chapitre traite de la stratégie mise en place par les sept grandes banques suisses pour faire face au blocage de leurs avoirs en Allemagne en 1931. Dès juillet 1931, les banques suisses durent faire face à deux problèmes majeurs: le blocage de leurs crédits en Allemagne et la crise économique suisse. Comme elles ne pouvaient pas maintenir d'importantes sommes bloquées en Allemagne - elles avaient besoin de liquidés en Suisse - elles négocièrent dans le cadre des accords de prorogation diverses solutions pour rapatrier leurs crédits allemands, dont la principale fut la création de marks enregistrés, c'est-à-dire une catégorie de Reichsmark dévalués qui générait des pertes lorsqu'ils étaient changés en devises. La crise économique suisse, le manque de liquidités et les pertes dues aux rapatriements des crédits allemands mirent plusieurs banques en difficultés: après sa fusion avec l'Union financière, le Comptoir d'Escompte de Genève prit le nom de Banque d'Escompte Suisse et fut liquidé en 1934; l'Union de Banques Suisses (UBS) réduisit son capital à deux reprises; la Banque Populaire Suisse reçut 100 millions de la Confédération (1/4 des dépenses fédérales) et dut être assainie une seconde fois; la Banque Fédérale (BF) et la Banque Commerciale de Bâle (BCB) furent soutenues par l'intermédiaire de la Caisse de prêts de la Confédération avant d'être absorbées, en 1945, par l'Union de Banques Suisses et la Société de Banque Suisse; la banque Leu & Co. fut aidée par la SBS. Cette étude a établi pour la première fois une statistique des investissements allemands des différentes banques. Deux banques, le CS et la SBS, purent faire face au blocage de leurs avoirs en Allemagne, car elles avaient accumulé des réserves internes qui leur permettaient d'amortir les pertes et parce que leurs affaires étaient assez diversifiées. L'UBS parvint grâce à la reprise de la BF à se hisser au niveau des deux plus grandes banques. A la fin de la Seconde Guerre mondiale, le paysage bancaire suisse était dominé par ce trio.
Le quatrième chapitre traite des affaires des banques suisses avec le Troisième Reich. Le type d'affaires réalisées par les banques suisses avec l'Allemagne concernait des opérations réalisées à court terme: achats d'or, de papiers-valeurs, de billets de banques, ouverture d'accréditifs, financement d'exportations d'armes, transferts financiers camouflés. Pour certaines banques, telles que la BCB ou la banque Leu & Co., ces opérations étaient essentielles et ont assuré leur survie provisoire. Pour d'autres banques, telles la SBS, le CS ou l'UBS, ces affaires ont permis de dégager des profits supplémentaires. Depuis le blocage de leurs crédits en Allemagne en 1931, la politique des banques a consisté à ne plus accorder de nouveaux crédits outre-Rhin. Elles accordèrent toutefois des crédits à de grandes entreprises allemandes, comme I.G. Farben, dans l'espoir de conserver ces dernières comme clientes pour l'après-guerre.
Les chapitres trois et cinq traitent de l'attitude des banquiers suisses face à l'arrivée au pouvoir des nazis, face aux mesures antisémites et face aux violences nazies. L'arrivée au pouvoir de Hitler fut considérée par plusieurs banquiers comme un rempart contre le communisme et comme une stabilisation rassurante. Dans un deuxième temps, les banquiers éprouvèrent de plus en plus de méfiance à l'égard des nazis en raison de leur politique économique. Il faut comparer ces réactions avec d'autres situations: la SBS fut parmi les premières banques étrangères à accorder un crédit au gouvernement de Franco; en revanche après l'arrivée au pouvoir du Front populaire en France, les banques suisses réduisirent leurs crédits à ce pays.
Plusieurs dirigeants de banques étaient imprégnés d'un anti-judaïsme latent qui se transforma dans certains cas en antisémitisme. De fortes réticences furent exprimées dans quelques banques (CS, SBS entre autres) face à l'idée de travailler avec des financiers juifs. L'UBS engagea un membre du parti nazi pour représenter ses intérêts en Allemagne. A la SBS, certains collaborateurs employèrent pour des clients suisses des expressions nazies telles que «aryens» ou «non aryens».
Les banques suisses furent confrontées aux aryanisations d'entreprises juives auxquelles elles avaient accordé des crédits. Leur attitude consista alors à essayer de sauver leurs crédits, en travaillant avec toutes les parties, mais elles ne recherchèrent pas elles-mêmes des affaires d'aryanisation. Ces opérations étaient considérées comme trop délicates pour leur réputation internationale et ces transactions risquaient d'être contestées ultérieurement. Dans quelques cas, les banquiers suisses ont aidé des Juifs à transférer leurs fortunes en Suisse et à les mettre à l'abri des nazis.
Le sixième chapitre traite des relations des banques suisses avec les Alliés. Plusieurs cas mettent en évidence le rôle des banques suisses pour dissimuler des intérêts allemands aux Etats-Unis: transactions camouflées pour la Reichsbank, gestion de fortune pour le compte de clients allemands aux Etats-Unis et création de sociétés écran pour dissimuler l'influence allemande dans des sociétés américaines ou anglaises. L'année 1941 marqua un tournant important pour les banques suisses: blocage des avoirs suisses aux Etats-Unis (juin 1941), enquêtes sur leurs activités, pressions pour qu'elles cessent certaines transactions en faveur de l'Allemagne. La résistance des banques s'organisa autour de deux éléments: la neutralité et le secret bancaire. Cette résistance est illustrée par l'action des banquiers dans le cadre du blocage des avoirs allemands en Suisse et leur liquidation ultérieure. Afin de ne pas créer un précédent, les banquiers suisses voulurent que les clients allemands soient indemnisés. C'était un message important adressé aux détenteurs de capitaux à travers le monde: dans les pires situations, la Suisse garantissait des conditions plus sûres que les autres pays.




Riassunto
Riassunto

Il presente studio, dedicato alla piazza finanziaria svizzera, in particolare affronta le attività intercorse fra le grandi banche elvetiche e la Germania dal 1931 al 1946. Sei i temi analizzati: 1) strutture e cambiamenti della piazza finanziaria svizzera; 2) attività fuori bilancio delle grandi banche e profitti realizzati nel periodo bellico; 3) crediti concessi alla Germania dalle grandi banche elvetiche, negoziati per rimpatriare tali crediti (e i relativi interessi) dopo la crisi finanziaria del 1931; 4) affari svolti dalle grandi banche con istituti bancari tedeschi; 5) antisemitismo e atteggiamento delle banche svizzere verso le misure antisemite in Germania; 6) rapporti fra banche elvetiche e Alleati.
Il primo capitolo espone i fattori strutturali e congiunturali che contribuirono al boom della piazza finanziaria elvetica: l'emergere della Svizzera come piazza finanziaria durante la prima guerra mondiale, la stabilità della sua moneta, il segreto bancario, la stabilità politica, la pace sociale, il liberalismo e la neutralità. Pubblicando dati prima inediti, questa parte evidenzia l'importanza delle attività fuori bilancio (gestione patrimoniale) delle banche svizzere; altri dati inediti qui pubblicati riguardano i profitti reali realizzati dal Credito Svizzero (CS) e dalla Società di Banca Svizzera (SBS) negli anni Trenta e nel periodo bellico.
Il secondo capitolo verte sulla crisi finanziaria tedesca del 1931 e sugli accordi internazionali che ne risultarono. Di fronte a quella crisi, i creditori internazionali della Germania concordarono di non ritirare i loro prestiti a breve termine, evitando così il fallimento totale del sistema economico tedesco: essi firmarono accordi «di proroga» o «di credito tedesco» in cui si impegnavano a non ritirare prima di sei mesi i crediti concessi alla Germania, mentre in cambio quest'ultima garantiva, fra l'altro, il pagamento degli interessi sui capitali bloccati. Fino al 1939 l'intesa fu rinnovata ogni anno da tutti i creditori, in seguito solo da pochi paesi (Stati Uniti, Belgio, Olanda, Svizzera) e dopo il 1941 unicamente dalla Svizzera.
Gli investimenti delle banche elvetiche in Germania erano costituiti quasi per intero da crediti a breve scadenza, che rientravano negli accordi di proroga e quindi beneficiavano di interessi versati in divise. Viceversa gli altri creditori finanziari - in particolare i detentori di titoli tedeschi - non godevano delle stesse agevolazioni per il trasferimento delle rendite legate ai loro investimenti: nel 1933 la Germania aveva dichiarato una moratoria generale sui trasferimenti finanziari, applicata all'intero complesso dei debiti a medio e lungo termine. In Svizzera questa situazione diede luogo a tensioni non solo fra le banche e gli altri creditori finanziari ma anche con le cerchie industriali, che per le merci esportate in Germania avrebbero voluto ricevere divise. Salvo eccezioni, tutti questi pagamenti erano regolamentati dagli accordi di clearing fin dal 1934.
Il terzo capitolo tratta la strategia attuata dalle sette grandi banche elvetiche per fronteggiare il blocco dei loro averi in Germania, varato nel 1931. Dal luglio di quell'anno le banche svizzere si trovarono alle prese con due problemi gravi: il blocco dei crediti suddetto e la crisi economica nel loro paese. Avendo bisogno di liquidità in Svizzera e non potendo perciò mantenere somme cospicue bloccate in Germania, nel quadro degli accordi di proroga esse negoziarono diverse soluzioni per rimpatriare i propri crediti tedeschi; la principale fu la creazione di Reichsmark registrati, categoria monetaria svalutata che generava perdite al momento del cambio in divise. La crisi economica elvetica, la carenza di liquidità e le perdite dovute ai rimpatri dei crediti tedeschi misero in difficoltà parecchi istituti: dopo una fusione con l'Union financière, il Comptoir d'Escompte ginevrino assunse il nome di Banque d'Escompte Suisse e venne liquidato nel 1934; l'Unione di Banche Svizzere (UBS) ridusse il proprio capitale a due riprese; la Banca Popolare Svizzera ricevette 100 milioni dalla Confederazione (un quarto delle spese federali) e dovette venire risanata una seconda volta; la Banca Federale (BF) e la Basler Handelsbank (BHB) furono sostenute mediante la Cassa prestiti della Confederazione prima di venire assorbite, nel 1945, dall'UBS e dalla SBS; la Leu & Co. beneficiò di aiuti della SBS. Il presente studio ha allestito per la prima volta una statistica degli investimenti operati in Germania dalle varie banche. Due di esse (CS e SBS) poterono far fronte al blocco degli averi su suolo tedesco, perché avevano accumulato riserve interne con cui ammortizzare le perdite e perché i loro affari erano abbastanza diversificati. Rilevando la BF, l'UBS poté portarsi al livello delle due banche maggiori; alla fine della seconda guerra mondiale il paesaggio bancario elvetico era dominato appunto dalla triade CS, SBS e UBS.
Il quarto capitolo verte sugli affari svolti dalle banche svizzere con il Terzo Reich. Sul piano tipologico si trattava di operazioni realizzate a breve termine: acquisti di oro, di titoli o di banconote, apertura di crediti, finanziamento di esportazioni d'armi, trasferimenti finanziari camuffati. Per certi istituti come la BHB o la Leu & Co. tali operazioni furono essenziali, consentendo loro una sopravvivenza temporanea; per altri come la SBS, il CS o l'UBS, quegli affari permisero di spuntare profitti supplementari. Fin dal 1931, quando i loro crediti in Germania vennero bloccati, le banche adottarono la politica di non concedere più nuovi crediti a nord del Reno; li concessero però a grandi ditte tedesche come l'I.G. Farben, sperando di conservarle come clienti per il dopoguerra.
Il terzo e il quinto capitolo trattano l'atteggiamento dei banchieri svizzeri di fronte alla vittoria nazista, ai provvedimenti antisemiti e alle violenze naziste. L'arrivo di Hitler al potere fu considerato da vari dirigenti di banca come un bastione anticomunista e una stabilizzazione rassicurante; in un secondo tempo i banchieri divennero sempre più diffidenti, a causa della politica economica praticata dai nazisti. Queste reazioni vanno messe a confronto con altre situazioni: in Spagna la SBS fu tra le prime banche estere a concedere un credito al governo franchista; in Francia, invece, dopo l'ascesa al potere del Fronte popolare le banche svizzere ridussero i loro crediti al paese.
Vari dirigenti di banca erano imbevuti di un antigiudaismo latente, che in certi casi si trasformò in antisemitismo. Di fronte all'idea di lavorare con finanzieri ebrei, alcuni istituti (fra cui CS e SBS) espressero forti reticenze. Per rappresentare i propri interessi in Germania, l'UBS assunse un membro del partito nazista; nella SBS certi collaboratori impiegarono per clienti svizzeri espressioni naziste come «ariano» o «non ariano».
Davanti alle arianizzazioni di aziende a cui avevano concesso crediti, l'atteggiamento delle banche elvetiche consisté nel tentare di salvare tali crediti lavorando con tutte le parti, senza però cercare direttamente affari di arianizzazione: ritenute troppo delicate per la loro reputazione internazionale, quelle operazioni rischiavano inoltre di essere contestate più tardi. In qualche caso le banche aiutarono persone ebree a trasferire propri patrimoni in Svizzera, mettendoli al sicuro dai nazisti.
Il sesto capitolo affronta le relazioni fra banche elvetiche e Alleati. Parecchi casi evidenziano il ruolo svolto dagli istituti nel dissimulare interessi tedeschi su suolo americano: transazioni occulte per la Reichsbank, gestioni patrimoniali per conto di clienti tedeschi negli Stati Uniti, società di copertura create per dissimulare influssi tedeschi su aziende americane o inglesi. L'anno 1941 segnò una svolta importante per le banche svizzere: blocco degli averi elvetici negli Stati Uniti (in giugno), inchieste sulle attività bancarie, pressioni per far cessare certe transazioni svizzere a favore della Germania. La resistenza degli istituti, organizzatasi intorno a due elementi (neutralità e segreto bancario), è illustrata dall'azione dei dirigenti nell'ambito del blocco imposto agli averi tedeschi in Svizzera e della successiva liquidazione: per non creare un precedente, i banchieri svizzeri vollero che i clienti tedeschi ricevessero indennizzi. Era un messaggio importante rivolto in tutto il mondo ai possessori di capitali: la Svizzera, rispetto agli altri paesi, nelle situazioni peggiori garantiva condizioni più sicure.




Summary
Summary

The focus of this study is the Swiss financial center. First and foremost, it examines the dealings of the major Swiss banks with Germany throughout the years 1931 to 1946. Six topics are analyzed: 1. The structures and the evolution of the Swiss financial center; 2. The off-balance-sheet activities of the major banks and the profits earned during the war; 3. The loans granted to Germany by the major Swiss banks and the negotiations conducted on debt-recovery and interest payments after the financial crisis of 1931; 4. The business deals entered into by the major banks with German banking institutions; 5. Anti-Semitism and the attitude of Swiss banks towards the anti-Semitic measures deployed in Germany; 6. The relations between the Swiss banks and the Allies.
The first chapter outlines the structural and economic factors which contributed to the soar of the Swiss financial center: Switzerland's emergence as a financial hub during the First World War; the stability of the Swiss franc; banking secrecy: political stability; social harmony, liberalism, and neutrality. With the presentation of hitherto unpublished figures, this part underscores the significance of Swiss banks' off-balance-sheet activities (security deposits or asset management). Similarly, figures are unveiled for the first time with respect to net profits earned by Credit Suisse (CS) and the Swiss Bank Corporation (SBC) during the 1930s and during the war years.
The second chapter highlights the 1931 German financial crisis and the international agreements stemming from it. In the face of this financial crisis, Germany's international creditors agreed not to withdraw their short-term loans so as to avoid a total collapse of the German economic system. Its international creditors signed accords called standstill agreements or German credit accords in which they committed themselves not to withdraw their loans from Germany before a six-month lapse of time. In exchange, Germany guaranteed, among other things, to keep up interest payments on the frozen capital. This agreement was renegotiated annually by all of its creditors up until 1939, whereupon its renewal was negotiated only by a handful of states (the US, Belgium, the Netherlands, and Switzerland), and then until 1941 when Switzerland alone remained party to the agreement.
The investments which Swiss banks made in Germany almost exclusively consisted of short-term credits that were covered by the standstill agreements and thus benefited from the payment of interest in foreign exchange currency. In contrast, other financial creditors (notably those who held German securities) did not benefit from the same facilities for the transfer of earnings on their investments, due to Germany's 1933 proclamation of a general moratorium on financial transfers applicable with respect to all medium and long-term debts. In Switzerland, this situation gave rise to tensions between banks and other financial creditors, including the industrial sector desirous of obtaining foreign exchange from Germany in payment for its deliveries of goods. But for a few exceptions, from 1934, all such payments were regulated by clearing agreements.
The third chapter focuses upon the strategy conceived by the seven major Swiss banks to deal with the 1931 freeze placed upon their assets in Germany. From July 1931 on, the Swiss banks were forced to confront two major problems: the freeze on their credit investments in Germany and the Swiss economic crisis. Since they were unable to continue allowing large sums to be blocked in Germany - they were in need of liquidity at home - they set out to negotiate various solutions within the framework of the standstill agreements in order to recover their German loans. The major solution was the creation of the blocked marks (Sperrmark), that is to say, a category of devalued Reichsmarks which generated losses whenever they were converted into foreign exchange. Several banks encountered difficulties stemming from the Swiss economic crisis, their lack of liquidity, and the losses due to calling in the loans extended to Germany. After merging with the Union Financière, the Comptoir d'Escompte de Genève renamed itself the Banque d'Escompte Suisse, only to be liquidated in 1934. On two occasions, the Union Bank of Switzerland (UBS) reduced the size of its capital reserves. The Banque Populaire Suisse received the sum of 100 million from the state (a quarter of Federal spending) and still later had to be bailed out a second time. The Federal Bank (Eidgenössische Bank) and the Basel Commercial Bank (Basler Handelsbank) were kept going thanks to the assistance of the Federal Loan Institution before being absorbed by the Union Bank of Switzerland and the Swiss Bank Corporation in 1945. The Bank Leu & Co. was rescued by the SBC. Never before has a study compiled statistics on the investments made in Germany by the various banks. The CS and the SBC illustrate two banks which were able to successfully cope with having their assets frozen in Germany since they had accumulated internal reserves permitting them to absorb their losses and since they had sufficiently diversified their activities. Thanks to having taken over the Federal Bank, the UBS triumphed in raising itself up to the level of the two largest banks so that at the end of the war, the Swiss banking scene was dominated by this trio.
The fourth chapter delves into the dealings which Swiss banks conducted with the Third Reich. The nature of business pursued by the Swiss banks with Nazi Germany consisted of short-term operations such as the purchase of gold along with that of securities and banknotes, the opening of letters of credit, the financing of arms exports, and camouflaged financial transfers. For certain banks like the Basel Commercial Bank and the Bank Leu & Co., these operations were vital and ensured their temporary survival. For other banks like the SBC, the CS, and the UBS, such operations facilitated the liberation of supplementary earnings. From the moment that their loans in Germany were frozen in 1931, the policy of the banks called for no new credits to be granted beyond the Rhine. Despite this policy, they did grant loans to large German companies like I.G. Farben in hopes of retaining them as clients in the post-war period.
Chapters three and five examine the attitude Swiss bankers manifested towards the Nazi seizure of power, towards the anti-Semitic measures adopted, and towards Nazi-perpetrated violence. Some of the bankers considered Hitler's arrival to power as a bulwark against communism and as a reassuring sign of stability. Later on, the bankers felt an increasing sentiment of distrust towards the Nazis because of their economic policy. These reactions need to be compared with those elicited in other situations: the SBC was one of the first foreign banks to extend credit to the government of Franco; however, after the Popular Front took over power in France, Swiss banks reduced the amount of credit granted to the country.
Several bank directors were infused with a latent anti-Jewish sentiment which, in certain cases, turned into anti-Semitism. In certain banks - the CS and the SBC, among others - deep reluctance was voiced at the prospect of working with Jewish financiers. The UBS hired a Nazi party member to represent its interests in Germany. Certain members of the SCB used Nazi expressions like «Aryan» and «non-Aryan» in reference to their Swiss clientele.
The Swiss banks ran up against the «Aryanization» of Jewish companies to which they had extended loans. In such circumstances, the stance they adopted was to work together with all concerned in order to save the loan deal; however, they themselves did not actively seek out Aryanization business operations. Such operations were considered as being too sensitive for their international reputation, and such transactions ran the risk of subsequently being called into question. In some cases, the banks helped the Jews to transfer their assets to Switzerland and place them beyond the Nazis' reach.
The sixth chapter portrays the relations of the Swiss banks with the Allies. Several cases point out the role played by Swiss banks in dissimulating German interests in the United States: camouflage transactions for the Reichsbank; asset management for German clients in the US; and the creation of front companies to conceal German influence in American and British companies. 1941 marked a crucial turning point for Swiss banks: the freezing of Swiss assets in the United States (June 1941); inquests into the banks' activities; pressuring them into putting a halt to certain transactions for the benefit of Germany. The banks' resistance was based on two arguments i.e., neutrality and banking secrecy, and can be illustrated by the actions that the bankers undertook in the context of the freezing of German assets in Switzerland and their subsequent liquidation. So as to avoid the creation of a precedent, the Swiss bankers wanted their German clients to receive an indemnity. This symbolized an important message addressed to capital holders throughout the world: in the worst of situations, Switzerland guaranteed that the conditions it provided were more secure than those in other countries.