Finanzbeziehungen Liechtensteins zur Zeit des Nationalsozialismus
Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission Liechtenstein Zweiter Weltkrieg (UHK-Studien), Band 3
Broschur
2005. 742 Seiten
ISBN 978-3-0340-0803-7
CHF 78.00 / EUR 52.00 
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Liechtensteins Anfänge als Finanzplatz liegen in den 1920er Jahren. Die Autoren untersuchen aufgrund eines immensen Quellenmaterials aus öffentlichen und privaten Archiven die Frage, ob infolge der NS-Herrschaft Vermögenswerte nach Liechtenstein gelangten oder über Liechtenstein verschoben und versteckt wurden, sei es als Fluchtvermögen von NS-Verfolgten, sei es als Vermögen von Nutzniessern oder NS-Funktionären oder gar als NS-Raubvermögen. Sie analysieren die wirtschaftlichen und internationalen Rahmenbedingungen für Finanzbeziehungen, die beiden in der fraglichen Zeit in Liechtenstein bestehenden Banken, das sich entwickelnde «Gesellschaftswesen» der Sitz- und Holdinggesellschaften, deren Besitzer, Auftraggeber und Repräsentanten sowie deren Tätigkeitsfelder. Sie fragen nach krisen- und kriegsbedingten Gründen der Schwankungen im Gesellschafts- und Bankgeschäft, nach Auswirkungen deutschen, schweizerischen und alliierten Drucks, nach dem Verhalten der verschiedenen Akteure.






Dr. Hanspeter Lussy, geb. 1961, ist Historiker, er lebt in Zürich.

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Lic. phil. I Rodrigo Lopez, geb. 1969, ist Historiker, er lebt in Lausanne.

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