Poetik des Kalenders in der Zeit des frühen Buchdrucks

Studien und Texte

Mediävistische Perspektiven, Band 9
Broschur
2020. 264 Seiten, 24 Farbabbildungen
ISBN 978-3-0340-1574-5
CHF 28.00 / EUR 28.00 
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Im späten Mittelalter spielen Kalender eine zunehmend wichtigere Rolle. Mit dem Druckzeitalter werden sie zu den meistpublizierten Texten überhaupt. Sie dienen der Orientierung im Jahreslauf. Sie experimentieren aber auch mit dichterischen Formen, setzen politische oder zeitgeschichtliche, erotische oder satirische Akzente. Es entsteht eine eigene Poetik des Kalendarischen, ein spielerischer Umgang mit der Pragmatik des Zeit­lichen, in dem sich Berechenbarkeit, Eingängigkeit und Fantasie verbinden. Die einschlägigen Texte werden im vorliegenden Buch erstmals zusammenhängend behandelt und teilweise auch herausgegeben.

Ordinarius für Ältere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts «Medienwandel – Medienwechsel – Medienwissen» (2005–2017), Leiter des Zentrums für Historische Mediologie (seit 2018).


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Herausgeber/in der Reihe

Pressestimmen

«Durch diese bunte Vielfalt [der Kalender] schlägt das kleine, gut lesbare und dennoch anspruchsvolle Taschenbuch des Zürcher Germanisten nun eine lesenswerte Schneise, exemplarisch erzählt und durch einschlägige Texte in modernen, anspruchsvollen Editionen begleitet. [...] Das anregende Buch dürfte gerade Kenner*innen des ausgehenden Mittelalters noch manche neue Verknüpfung oder Perspektive auf bekannte Gegenstände eröffnen.»

Zeitarbeit – Aus- und Weiterbildungszeitschrift für die Geschichtswissenschaften, 2/2020, Hiram Kümper

Die Schriftenreihe repräsentiert die Breite der mediävistischen Forschung an der Universität Zürich und darüber hinaus.