Poetik des Kalenders in der Zeit des frühen Buchdrucks

Studien und Texte

Mediävistische Perspektiven, Band 9
Broschur
Erscheint im Februar 2020. ca. 248 Seiten, ca. 24 Farbabbildungen
ISBN 978-3-0340-1574-5
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Schon im späten Mittelalter spielen Kalender eine zunehmende Rolle. Mit dem Druckzeitalter werden sie zu den meistpublizierten Texten überhaupt. Sie dienen der Orientierung im Jahreslauf. Sie nutzen aber auch die neue Technologie zu formalen und inhalt­lichen Experimenten.
Es entsteht eine eigene Poetik des Kalendarischen, in der sich Berechenbarkeit, Eingängigkeit und Fantasie verbinden – am deutlichsten in dichterischen Texten, die politische, zeitgeschichtliche, erotische oder satirische Akzente setzen. Sie werden im vorliegenden Buch erstmals zusammenhängend behandelt und teilweise auch herausgegeben. Es eröffnet sich ein reizvolles Spektrum an Möglichkeiten, spielerisch mit der Pragmatik des Zeit­lichen umzugehen.

Ordinarius für Ältere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts «Medienwandel – Medienwechsel – Medienwissen» (2005–2017), Leiter des Zentrums für Historische Mediologie (seit 2018).


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Herausgeberin der Reihe

Die Schriftenreihe repräsentiert die Breite der mediävistischen Forschung an der Universität Zürich und darüber hinaus.