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Tabakfragen
Rauchen aus kulturwissenschaftlicher Sicht
Broschur
1996. 224 Seiten, 15 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-905311-95-2
CHF 38.00 / EUR 21.50 
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Für die Medizin gilt das Rauchen als die wichtigste vermeidbare Einzelursache von Krankheit und vorzeitigem Tod. Allein zur Wirkung des Nikotins entstehen jährlich mehrere Hundert empirische Studien. Für die Kulturwissenschaften ist der Tabak, im Gegensatz zu anderen psychoaktiven Substanzen, selten ein Thema - obwohl sein Konsum in verschiedenen Formen seit langem auch in unserem Kulturkreis verbreitet und vor kurzem zu einem bevorzugten Ziel gesundheitspolitischer Attacken geworden ist.

(1960–2018), war Professor am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich und Leiter des Collegium Helveticum (UZH, ETHZ, ZHdK).


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Herausgeberin der Reihe

Inhalt
J.Tanner: Rauchzeichen. Zur Geschichte von Hanf und Tabak
R. Sandgruber: Zur neueren und neusten Geschichte des Tabakkonsums in Österreich
Ch. M. Merki: Die amerikanische Zigarette - das Mass aller Dinge
S. Brändli: «Sie rauchen wie ein Mann, Madame»
Th. Hengartner: Theoretische Überlegungen zu einer Volkskunde der Genussmittel
M. Glünz: Der iranische Tabakboykott von 1891/92
I. Wirtz: Rauchen und Literatur: Hermann Burgers Rauchzeichen
M. Lindenberg, H. Schmidt-Semisch: «Aber bitte nicht hier!». Zur Zukunft des Umgangs mit riskanten Substanzen
P. Atteslander: Die «Tabakfrage» aus der Sicht eines empirischen Sozialforschers
M. Th. Furrer: Ökonomische Aspekte des Rauchens in der Schweiz