Sammelsurium der Tiere
Geschichte und Geschichten des Zoologischen Museums der Universität Zürich
Gebunden
2008. 168 Seiten, 84 Farbabbildungen
ISBN 978-3-0340-0907-2
CHF 24.80 / EUR 24.80 
  • Kurztext
  • Autor/in
  • Einblick
Schöne Tiere, merkwürdige Dinge oder verrückte Wesen – an ihnen bleibt der Blick hängen und sie wecken Neugier. Woher kommen sie? Was sind sie? Wozu nutzten sie?

Um solchen Fragen nachzugehen, sammelten Gelehrte früherer Zeiten Kurioses jeder Art. In den Wunderkammern, Naturalienkabinetten und Schatzkammern versammelten, erforschten und präsentierten sie seit dem 16. Jahrhundert Objekte von Tieren und Menschen – z.B. den einst für das Horn des Einhorns gehaltene Narwalzahn. Immer verband sich mit den zusammengetragenen Dingen und Tieren eine Vorstellung von der Beschaffenheit der Welt. Mit der Aufklärung veränderte sich die Ordnung der Sammlungen. Moderne Klassifikationen schufen Trennungen zwischen den Gattungen und Arten, zwischen Natur und Kultur, zwischen Wissenschaft und Mythos. Heute sind naturhistorische Sammlungen wie die des Zoologischen Museums der Universität Zürich zu vielschichtigen Archiven geworden. Sie beherbergen ebenso vergangene Vorstellungen von Wissenschaft, wie sie auch genetische Depots geworden sind, die Informationen über die DNA verschiedenster Tiere liefern können.


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Artikel
  • I Sammelsurien
  • Sammelsurium der Tiere – oder Vergangenheit und Gegenwart des Zoologischen Museums
  • Sammelsurium der Tiere – Geschichte und Geschichten des Zoologischen Museums
  • II Darstellungen des Museums
  • Geschichte des Zoologischen Museums der Universität Zürich
  • Am Ursprung der Sammlung. Die «Physicalische Gesellschaft»
  • Gelehrter Besuch. Johann Friedrich von Uffenbach und die Zürcher Sammlungen im Jahr 1714
  • Von der Ästhetik zur Interaktivität. Werben um das Publikum
  • Wenn Hüllen zu Inhalten werden. Zur Bedeutung der Architektur am Zoologischen Museum der Universität Zürich
  • III Darstellende des Museums
  • Pandas in Zürich. Zwei Präparate von Bedeutung
  • Das Babirusa. Vom Reisekoffer in den Artenpool
  • Mythos im Magazin. Objekt Nr. 10402
  • Aufstieg und Fall eines Giganten. Der Bedeutungswandel von Museumsobjekten am Beispiel des Riesenfaultierskeletts
  • Jacky. Menschenaffe – Affe für Menschen
  • Neues im Alten. Zoologische Forschung an einem Museum im Zeitalter der Biodiversität
  • Weiss, schön, magisch – wertvoll. Die Kaurischnecke Cypraea moneta als Kulturobjekt
  • IV Wege ins Museum
  • Das andere Tier. Der Mensch im Zoologischen Museum
  • Sammeln als Psychotherapie. Mary Briner und ihre Leidenschaft für Muscheln
  • Konserviert und präpariert – wenn das Aussehen zählt
  • Ein Mantel im Zoologischen Museum Zürich. Wie aus Geschichten Geschichte wird