Herrschaft und Repräsentation

Dynastien, Prestige und Macht in Liechtenstein, 1400–1900

Gebunden
2021. 264 Seiten, 51 Abb. farbig und s/w., 7 Grafiken
ISBN 978-3-0340-1633-9
CHF 48.00 / EUR 48.00 
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Das Fürstentum Liechtenstein, 1719 entstanden aus der Ver­einigung der reichsunmittelbaren Herrschaft Schellenberg und der Grafschaft Vaduz, feierte zwischen 1999 und 2019 meh­rere aus historisch-­staatspolitischer Sicht bedeutende Jubiläen. Den Anfang der damit verbundenen Anlässe bildete eine vom ­Historischen Lexikon des Fürstentums Liechtenstein durch­geführte wissenschaft­liche Tagung.
Die Referate griffen zentrale Aspekte der seit dem Spätmittel­alter in Schellenberg und Vaduz wie dann in Liechtenstein regierenden Adelshäuser auf. Das heute wie damals hoch­aktuelle Rahmenthema bildete die Frage nach der gegenseitigen Bedingtheit von Herrschaft und Formen dynastischer und politischer Repräsentation. Es ging dabei um Kernprobleme des «Landes» und der Landesherrschaft, um Integration und Herrschaft als soziale Praxis, um mentale, symbolische oder ­politische Repräsentation, um dynastisch-­familiäre Selbstbehauptung, um Herrschaftswechsel und Huldigungen als konstitutive Rechtsakte. Die anregenden, innovativen Beiträge veranschaulichen die Themen am Beispiel der seit dem 14. Jahrhundert in Folge regierenden Dynastien Werdenberg-Vaduz, Brandis, Sulz, Hohenems und Liechtenstein.


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