Utopie und Terror
Josef Stalin und seine Zeit
Eine Publikation der Volkshochschule des Kantons Zürich
Broschur
2003. 204 Seiten, 31 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-0340-0588-3
CHF 38.00 / EUR 24.80 
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Josef Stalin vor 50 Jahren, am 5. März 1953, starb, trauerten Millionen von Menschen wie um den eigenen Vater. Wie erklären sich diese Gefühle für einen Herrscher, der den Aufbau einer neuen Gesellschaftsordnung rücksichtslos durchgesetzt und dabei zahllose Sowjetbürger in den Gulag oder den Tod geschickt hatte? Um diese Frage zu beantworten, soll Stalin aus seiner Zeit erklärt werden. Persönlichkeit und Herrschaftsstil des «roten Zaren» bilden genauso wie die verschiedenen Facetten des sowjetischen Alltags Thema des Buches.

Eva Maeder, 1969 geboren, hat an den Universitäten Zürich und Berlin Geschichte und Russistik studiert. Seit 1997 Lehrbeauftragte für Geschichte und Russisch an der Neuen Kantonsschule Aarau und Mitarbeiterin an einem Nationalfondsprojekt zur Erforschung der politischen Sprache der Sowjetunion. Ihre Forschungen konzentrieren sich auf die ländliche Gesellschaft Russlands unter besonderer Berücksichtigung der mündlichen Überlieferung.


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Aufsätze im Chronos Verlag

Artikel
  • Zur Einleitung von: Utopie und Terror (Josef Stalin und seine Zeit)
  • «Eine sozialistische Lebensweise der Zukunft». Die Sowjetunion zwischen 1929 und 1939
  • Stalin. Person und Personenkult
  • Stalin. Eine politische Biografie
  • «Proletarisierung» der Bauern oder «zweite Leibeigenschaft»? Kollektivierung und Kolchossystem
  • Städtisches Alltagsleben
  • Die Begegnung mit der «Zivilisation des Selbstberichts». Ausländische Parteikader in der Sowjetunion der 1930er-Jahre
  • Literatur unter Stalin
  • Ungleiche Brüder. Die Systeme Hitlers und Stalins im Vergleich
  • Der Zweite Weltkrieg und die Stalinisierung Ostmittel- und Südosteuropas
  • Stalins Erbe. 1953 und die Folgen