Industriekultur in Winterthur
Basis: Produktion
Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur, Band 333
Broschur
2002. 247 Seiten
ISBN 978-3-0340-0578-4
CHF 39.50 / EUR 29.90 
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Winterthur, die Stadt der Museen, Pärke und Gartensiedlungen, erreichte ihre besondere kulturelle Blüte dank der Industrie. Industrie und Handel haben Winterthur in der Welt bekannt gemacht. In den vergangenen 20 Jahren erlitt die einst wichtigste Schwerindustriestadt der Schweiz einen Kahlschlag an industriellen Arbeitsplätzen, von 14'000 Arbeitsplätzen um 1970 hat Sulzer bis heute über 13'000 verloren.
Vorgestellt wird das bedeutende bauliche Erbe aus der Zeit, in der Industrie- und Handelsfirmen Winterthurs Namen in der Welt bekannt machten: Maschinen, Fabriken, Kanäle, Verkehrsanlagen und die dazugehörigen Villen und Arbeiterhäuser. Zudem wird in dieser Gesamtschau der seit 1989 bestehende Industrie-Veloweg Winterthur vorgestellt. Er verbindent 20 der attraktivsten Standorte, die Winterthur als Industriestadt zeigen. Am 15. September 2002 wird der nun 12 Jahre alte Veloweg als Industriekulturweg neu gestaltet sein.

Hans-Peter Bärtschi, 1950 geboren, studierte an der ETH Zürich Architektur und dissertierte 1980 über «Industrialisierung, Eisenbahnschlachten und Städtebau». Seit 1979 führt er in Winterthur sein Büro Arias «Architektur, Industriearchäologie und Stadtentwicklung», das sich auf Dokumentation und Erhaltung des industriellen Erbes spezialisiert hat. Hans-Peter Bärtschi ist namhafter Autor von zahlreichen Fachbüchern, Artikeln sowie Radio- und Fernsehsendungen vor allem zur Industriekultur und -archäologie sowie zum Städtebau.


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Aufsätze im Chronos Verlag

Inhalt
Wasserräder und Manufakturen: protoindustrielle Impulse;
Spinnereien: die industrielle Revolution;
Sulzer, Rieter, Loki, Nagli, Arbeiterbewegung: die Schwerindustriestadt Winterthur;
Rangierbahnhof, Hauptbahnhof, Bähnler: der Eisenbahnknotenpunkt Winterthur;
Konsumgüterfabriken, Arbeitersiedlungen, Fremdarbeiter, Massenentlassungen: Desindustrialisierung und soziale Folgen für die Stadt.

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