Bildungsstatistik in historischer Perspektive

Erwartungen, Erhebungen und Erkenntnisse

Historische Bildungsforschung, Band 17
Gebunden
Erscheint im November 2026. ca. 296 Seiten, ca. 10 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-0340-1869-2
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Statistische Daten und Zahlen waren in der Bildungsgeschichte seit der Schaffung moderner Schulsysteme immer von Bedeutung, sei es, um auf Missstände hinzuweisen, um Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit abzulegen oder um politische Reformpostulate zu untermauern. Erwartungen und Funktionszuweisungen an Bildungsstatistik, aber auch ihre Produktionszusammenhänge, ihre Parameter und ihre Darstellungsweise haben sich mit der Zeit verändert. Ohne Kontextualisierung sind Statistiken deshalb nicht mehr als eine Ansammlung sinnentleerter Ziffern. Zahlen und Zählen führen aber auch im Bildungsbereich nicht einfach zur ‹Abbildung› einer wie auch immer gearteten Welt der Bildung, sondern waren (und sind) an eine bestimmte Perspektive gebunden, abhängig vom zeitspezifischen und gesellschaftspolitischen Kontext.
Bildungsstatistik konstruierte diese Perspektive immer auch mit, war an wechselnde Interessen gebunden und gab Einblick in einen ausgewählten Teil der Bildungswelt. Der vorliegende Band ist das Resultat des Langzeitprojekts «Bildung in Zahlen». Er gibt einen Einblick in ausgewählte Forschungsergebnisse und thematisiert methodische Fragen. Der Band gibt zudem einen Überblick über die Geschichte der Bildungsstatistik in der Schweiz, enthält aber auch Beiträge zu neueren Entwicklungen in der Bildungsstatistik.


studierte Pädagogik, Psychologie und Geschichte an der Universität Bern; 2003–2007 Forschungsleiter an der Pädagogischen Hochschule FHNW in Aarau. 2008–2023 war er Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich.


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Herausgeber/in der Reihe


widmete sich in Studium, Promotion und Postdoc verschiedenen Aspekten der schweizerischen und internationalen Berufsbildung. Seit 2024 ist sie in der Bildungsberatung tätig.


promovierte zur Entstehung beruflicher Bildungssysteme in der Schweiz und forscht im Schnittfeld historischer Statistik und Bildungsgeschichte. Seit 2020 leitet er den Förderverein Bildungsgeschichte Schweiz.