Jolanda Spirig

Ihre Bücher beruhen auf Fakten. Sie beleuchten Zwischenräume und zeigen das Alltagsleben in all seinen Facetten. Woher kommen wir? Was hat unsere Eltern und Grosseltern geprägt? Warum verhalten sich die Menschen so und nicht anders? Diese Fragen treiben die Autorin an. Durch ihre Recherchen dringt sie in die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und Epochen vor. Daraus entstehen Geschichten von unten, Geschichten von oben, vom Dienstmädchen über die Detaillistin bis hin zur Textildynastie. «Sticken und Beten» (2015), «Schürzennäherinnen» (2012), «Widerspenstig. Zur Sterilisation gedrängt» (2006), «Kaffee mit Muttermilch» (1998) und «Fani. Ein Dienstmädchenleben» (1995) erfuhren grosse Beachtung. 2012 wurde Jolanda Spirig mit dem Rheintaler Kulturpreis ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Marbach (SG). www.jolandaspirig.ch.

 

«Wer sie gelesen hat, weiss es. Jolanda Spirigs Bücher gehen unter die Haut. […] Sie schaffen Identifikationsnähe mit Menschen, die so ganz anders leben mussten und müssen als man sich dies je auszudenken vermag. […] Jolanda Spirig beschreibt das Leben. Von daher ist sie Journalistin, die mit ihren Werken aber längst im Kreise der Schriftstellerinnen angekommen ist. […] Jolanda Spirig hat eine prägnante, verständliche Sprache. Kurze Sätze, keine Floskeln, präzise Worte. Spannend in ihren Büchern, wie sie ihren Protagonistinnen die eigene Sprache zugesteht.»

Kathrin Hilber, ehemalige Regierungsrätin des Kantons St. Gallen, Kulturpreisverleihung «Goldiga Törgga», 2012

 

«Das Verweben von Familien- und individuellen Lebensgeschichten mit den grossen historischen Entwicklungen berührt und fesselt. Es macht in einem zeitgenössischen Kontext Befindlichkeiten, Gefühle, Ängste und Freuden sichtbar. Es dokumentiert die Menschen in ihrer Zeit und gibt so dem individuellen und dem kollektiven Erinnern Raum.»

Dr. Christa Köppel, Präsidentin Rheintaler Kulturstiftung, 2015


Bücher im Chronos Verlag