Hans Potthof

Frühe Malerei und Fotografie

Gebunden
Erscheint im November 2020. ca. 360 Seiten, ca. 450 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-0340-1570-7
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Hans Potthof (1911–2003) zählt zu den bedeutenden Kunst­malern des 20. Jahrhunderts in der Schweiz. Etliche Kunst-am-Bau-Projekte und Auftragsarbeiten konstituieren sein Werk in der Öffentlichkeit. Die Arbeiten der 1930er- und frühen 1940er-Jahre zeichnen sich durch progressive Bildfindung und spontane Maltechnik aus. In ihnen entpuppt sich der junge Künstler als innovativer Vertreter des Postexpressionismus, des Surrealismus und der neuen Sachlichkeit.
Neben seinem malerischen Schaffen betätigte sich Potthof in dieser frühen Periode auch als Fotograf. Obwohl er mit seinen fotografischen Arbeiten zeitlebens kaum an die Öffentlichkeit gelangte, sind diese künstlerisch von grossem Wert und im zeitgenössischen Kontext wegweisend. Sie offenbaren einerseits die Sicht des Künstlers auf die Welt, auf seine Motive – es kommen Prinzipien und Parameter des neuen Sehens zur Anwendung –, andererseits innovative Techniken wie etwa die Doppelbelichtung, experimentelle Licht-Schatten-Kontraste und ungewohnte Perspektiven. Um die gewünschte Bildaussage zu erreichen, wählte Potthof innovative Vorgehensweisen, die weit über das dokumentarische Abbilden hinausgehen.
Mit dieser Publikation werden der Kunstwelt erstmals das fotografische Werk von Hans Potthof und dessen frühe Malerei vorgestellt.

studierte europäische und ostasiatische Kunstgeschichte. Er promovierte zum Thema Transformation, Sublimation und Individuation im modernen Porträt in der Schweizer Malerei um 1900. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Aufarbeitung der Œuvres von Hans Potthof (1911–2003), Emil Dill (1861–1938) und Hans Emmenegger (1866–1940).


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