Bedrohungen in Friedenszeit

Muri-Gries – ein Schweizer Kloster in Südtirol nach dem Ersten Weltkrieg

Murenser Monografien, Band 3
Gebunden
2018. 304 Seiten, 28 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-0340-1489-2
CHF 48.00 / EUR 48.00 
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Das Kriegsende 1918 markierte für das Kloster Muri-Gries den Beginn eines über zehn Jahre andauernden Transformationsprozesses. Staatliche Macht- und Interessenpolitik Italiens wirkten sich auf das Kloster aus und schufen Realitäten, die in dieser Studie aus makrogeschichtlicher wie auch alltagshistorischer Perspektive betrachtet werden.

Die Autorin benennt und analysiert die Herausforderungen, vor die sich die Mönche gestellt sahen. Und sie ergründet die Lösungsstrategien, dank deren sich die Gemeinschaft in der von einem tiefen Wandel geprägten Nachkriegsordnung sozial, politisch und wirtschaftlich behaupten konnte. Die Geschichte dieses Benediktinerkonvents nach 1918 wird erstmals aus einer nicht-monastischen, weiblichen Aussenperspektive anhand klosterinterner Dokumente geschildert.

Pressestimmen

«Die umfangreich und bestens recherchierte Darstellung der Situation und Entwicklung der Benediktinerabtei Muri-Gries nach dem Ersten Weltkrieg weist auch über die engere kirchenhistorische Bedeutung der Arbeit von Caprez hinaus, es ist ein ebenso wertvoller landeskundlicher Beitrag für die Stadt Bozen und das Land Südtirol!»

Bücherrundschau, Januar 2019, Herbert Pardatscher-Bestle

Im Jahr 2027 wird das Benediktinerkloster Muri sein tausendjähriges Bestehen feiern. Im Hinblick auf dieses Jubiläum wurde das Projekt «Geschichte Kloster Muri» ins Leben gerufen, das von der gleichnamigen Stiftung getragen wird. Zum Gesamtprojekt gehört auch die Publikation von Themenheften und Monografien, die sich mit Aspekten der Klostergeschichte befassen.