Der Katakombenheilige Sankt Leontius von Muri

Der Freiämter Glaubensbote aus Roms Untergrund

Murensia, Band 7
Broschur
Erscheint im November 2019. ca. 68 Seiten
ISBN 978-3-0340-1546-2
ca. CHF 12.00 / EUR 12.00 
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Die Freiämter Benediktinerabtei Muri war eines der ersten Klöster im Bistum Konstanz, das einen Katakombenheiligen erhielt. Nur die Franziskaner in Luzern sowie die Benediktiner in St. Gallen und Einsiedeln konnten vorher solche Reliquien aus Rom erwerben.
1647 wurden die aus den römischen Katakomben stammenden antiken Gebeine des heiligen Leontius in einer feierlichen Prozession in die Klosterkirche Muri getragen und auf einem Seitenaltar ausgestellt.
Der Weg des Leontius von Rom in die katholische Eidgenossenschaft, die pompöse Installation des Heiligen und sein Weiterleben durch die bewirkten Wunder werden ausführlich geschildert und mit vielen Quellen illustriert.

Im Jahr 2027 wird das Benediktinerkloster Muri sein tausendjähriges Bestehen feiern. Im Hinblick auf dieses Jubiläum wurde das Projekt «Geschichte Kloster Muri» ins Leben gerufen, das von der gleichnamigen Stiftung getragen wird. Zum Gesamtprojekt gehört auch die Publikation von Themenheften und Monografien, die sich mit Aspekten der Klostergeschichte befassen.