Volkshochschule Zürich (Hg.)
Von Erasmus bis zum Sonderbundskrieg

Grundlagen und Wirkung der Schweizer Reformation

Broschur
2018. 132 Seiten, 8 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-0340-1481-6
CHF 34.00 / EUR 34.00 
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  • Einblick
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Das Gebiet der heutigen Schweiz war für die Reformation und ihre weltweite Ausstrahlung von grosser Bedeutung. Ein personelles Geflecht von Humanisten und Pfarrern, unterstützt von Bauern, Zünften und Stadträten, gab der Bewegung im 16. Jahrhundert nachhaltigen Schwung – und wirkte bis weit über die Landesgrenzen hinaus. Zentrale Protagonisten waren der Basler Humanist Erasmus von Rotterdam, die Zürcher Pfarrer Ulrich Zwingli und Heinrich Bullinger sowie Johannes Calvin in Genf, dessen Einfluss insbesondere in den USA bis heute spürbar bleibt. Vom verheerenden Dreissigjährigen Krieg blieb die Eidgenossenschaft grösstenteils verschont, die Konfessionalisierung war aber auch hierzulande kein konfliktfreier Prozess. Den Abschluss dieser Auseinandersetzungen bildete der Sonderbundskrieg 1847, der – zumindest indirekt – die Basis für den Schweizer Bundesstaat legte.

Mit Beiträgen von:
Christine Christ-von Wedel, Josef Lang, Thomas Lau, Peter Opitz, Jürgen Overhoff, Andrea Strübind


Artikel
  • Erasmus von Rotterdam und die Schweizer Reformation
    S. 9 – 28
  • Die Anfänge der Reformation in Zürich und ihre Protagonisten Ulrich Zwingli und Heinrich Bullinger. Ein Überblick
    S. 29 – 48
  • Die Täuferbewegung und ihre Zürcher Wurzeln
    S. 49 – 68
  • Konfession, Konfessionalisierung und Konfessionskonflikt in der Alten Eidgenossenschaft
    S. 69 – 86
  • Der Calvinismus und seine Ausstrahlung: Genf – England – Nordamerika
    S. 87 – 110
  • Sonderbundskrieg und Kulturkampf
    S. 111 – 130