Zeiten der Erinnerung

Muri und die Habsburger im Mittelalter

Murenser Monografien, Band 2
Gebunden
2018. 215 Seiten, 26 Farbabbildungen
ISBN 978-3-0340-1443-4
CHF 38.00 / EUR 38.00 
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Die Habsburger gründeten im 11. Jahrhundert das Bene­diktinerkloster Muri im heutigen Kanton Aargau. Urkunden, Grablegen, Denkmäler und das in den Klöstern Muri-Gries und Hermetschwil gepflegte Gebetsgedenken zeugen von der bald tausendjährigen Verbundenheit zwischen der klösterlichen Gemeinschaft und der habsburgischen Familie.
Die Erinnerung an die gemeinsamen Ursprünge zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Muris und der Habsburger. Die Autorin geht diesem Ursprungsmythos nach und zeigt auf, zu welchen Zeiten und auf welche Weise er genutzt wurde, um die Verbindung zu stärken und die gemeinsame Geschichte zu formen. Dabei wird deutlich, wie sehr das jeweilige politische, kulturelle und religiöse Umfeld diese Inszenierungen der Vergangenheit prägte und wie schwierig es ist, den Geschehnissen der quellenlosen Gründungszeit auf die Spur zu kommen.

Bettina Schöller studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Zürich und promovierte hier 2012 über mittelalterliche Aufzeichnungen der Welt. Heute ist sie als Koordinatorin des Kompetenzzentrums «Zürcher Mediävistik», als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt «Erinnerungskulturen. Muri im Mittelalter» sowie in der Geschichtsvermittlung tätig.

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Im Jahr 2027 wird das Benediktinerkloster Muri sein tausendjähriges Bestehen feiern. Im Hinblick auf dieses Jubiläum wurde das Projekt «Geschichte Kloster Muri» ins Leben gerufen, das von der gleichnamigen Stiftung getragen wird. Zum Gesamtprojekt gehört auch die Publikation von Themenheften und Monografien, die sich mit Aspekten der Klostergeschichte befassen.