Es begann mit Scott und Shakespeare

Eine Geschichte der Anglistik an der Universität Zürich

Gebunden
2016. 250 Seiten, 49 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-0340-1326-0
CHF 48.00 / EUR 43.00 
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Das Englische Seminar der Universität Zürich, das älteste und grösste der Schweiz, kann auf eine facettenreiche ­Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1887 wurde an der Universität Zürich ein ­Romanisch-englisches Seminar gegründet, im Jahr 1891 – also vor 125 Jahren – folgte die Berufung von Theodor Vetter als Extraordinarius für Englische Sprache und Literatur, und seit 1894 gibt es ein eigen­ständiges Englisches Seminar. Veranstaltungen zur englischen Sprache und Literatur wurden allerdings vereinzelt schon seit der Gründung der Universität im Jahr 1833 angeboten.
Das Buch erzählt diese Geschichte von den Anfängen der Anglistik in Zürich bis zur Gegenwart in vier reich dokumentierten Kapiteln. Ergänzt werden diese durch «Streiflichter» zu interessanten Ereignissen in der Geschichte des Englischen Seminars (beispielsweise die ersten Anglistinnen, die Geschichte des ­Hauses Plattenstrasse 47, ein kleiner Kunstskandal) wie auch zu ­Institutionen ausserhalb der Universität (Anglistik an der ETH, die Swiss-British Society, die James Joyce Stiftung). Das Buch enthält ferner Erinnerungen von Studierenden seit den Vierzigerjahren sowie Verzeichnisse aller Personen, die je als Professorinnen und Professoren oder als Habilitierte am Seminar gelehrt haben. Entstanden ist eine detaillierte Dokumentation und ein kurzweiliges Lesebuch zugleich.

Andreas Fischer war von 1985 bis 2008 Ordinarius für Englische Philologie an der Universität Zürich, anschliessend, von 2008 bis 2013, Rektor der Universität
Inhalt

Einleitung

Geschichte 1: Die Anfänge
Streiflichter 1: An der Universität
Geschichte 2: Der Aufbau
Streiflichter 2: Ausgewählte Projekte und Publikationen
Geschichte 3: Der Ausbau
Streiflichter 3: Anglistisches ausserhalb der Universität
Geschichte 4: Die Gegenwart
Streiflichter 4: Anekdoten und Geschichtsträchtiges

Erinnerungen

Listen
Liste 1: Professorinnen und Professoren
Liste 2: Privatdozentinnen und Privatdozenten, Titularprofessorinnen und Titularprofessoren

Abkürzungen
Anmerkungen
Bildnachweis
Bibliografie
Personenverzeichnis


Pressestimmen

«Summa summarum handelt es sich um ein informatives, abwechslungsreiches und sorgfältig gemachtes Werk, das in seiner modernen Gestaltung als Vorbild für weitere Seminargeschichten des deutschsprachigen Raums dienen kann. Genausogut kann es auch als Ausgangspunkt für vertiefende Fragestellungen genutzt werden.»

Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, 254. Band, 169. Jg., 2. Halbjahresband 2017, Frank-Rutger Hausmann