+++ Abonnieren Sie unseren monatlichen Mail-Newsletter unter info@chronos-verlag.ch +++ 
Neuerscheinungen
Julia Fleischhack

Eine Welt im Datenrausch
Computeranlagen und Datenmengen als gesellschaftliche Herausforderung in der Bundesrepublik Deutschland (1965–1975)

Wie beeinflusste das Aufkommen der kommerziellen Computertechnik in Verwaltungen und Unternehmen in den 1960er und 1970er Jahren das gesellschaftliche Verhältnis zu Personendaten? Während dieser Zeit veränderten sich nicht nur Anwendungsbereiche und Arbeitspraxis der Datenverarbeitung grundlegend. Auch Fragen von Macht und Kontrolle insbesondere über Personendaten wurden erstmals auf breiter [...]

Max Schweizer (Hg.)

Die Schweiz im Welthandelsdorf
Initiativen, Konferenzen, Konflikte
Ein Lesebuch


Was ist vom schweizerischen Freihandelsabkommen mit China zu halten? Hat der Bundesrat recht, der den Vertrag als Erfolg feiert, oder der Journalist, der von «Berner Mythen» spricht? Welche Haltung soll man zu einem möglichen Freihandelsabkommen mit Indien einnehmen? Was ist vom Zustand der in Genf angesiedelten Welthandelsorganisation (WTO) zu halten? Medien­vertreter schreiben alle zwei Jahre [...]

Gisela Hürlimann, André Mach, Anja Rathmann-Lutz, Janick Marina Schaufelbuehl (Hg.)

Lobbying
Die Vorräume der Macht – Les antichambres du pouvoir

«Lobbying» verweist auf das Vorhandensein von Gruppen, die Partikularinteressen gegenüber Obrigkeit und Behörden vertreten. Die schweizerischen politischen Verhältnisse, die sich durch eine Tradition der privaten Selbstorganisation sowie einen schwachen Zentralstaat auszeichnen, begünstigten die Entwicklung finanz- und mitgliederstarker Interessengruppen, die in wirtschaftlichen, politischen und [...]

Georg Gerber

Literarische Moderne in Olten
Die «Walter-Drucke» im Kontext der Schweizer Literatur der 1960er-Jahre

Von 1964 bis 1966 gaben Otto F. Walter und Helmut Heissenbüttel im Oltner Walter-Verlag die Reihe Walter-Drucke heraus. Zwölf Bände platzierten die beiden in dieser progressiven Textsammlung, darunter Arbeiten von H. C. Artmann, Peter Bichsel, Francis Ponge oder Ernst Jandl. Vor dem Hintergrund des literarischen Feldes in der Schweiz der Sechzigerjahre rekonstruiert die Arbeit anhand von [...]

Urs Hofer

Auf der Suche nach der eigenen Stimme
Stanley Cavells Philosophie als Erziehung von Erwachsenen

Stanley Cavell (*1926) gilt als einer der originellsten Köpfe der Gegenwartsphilosophie. Mit seinen Grenzgängen zwischen Philo­sophie, Literatur und Kulturwissenschaft hat er eine ganze Generation von amerikanischen Intellektuellen inspiriert. Im deutschsprachigen Raum hingegen wird er immer noch als Geheimtipp gehandelt. Dieses Buch lädt dazu ein, Cavell zu entdecken. Es wendet sich überdies an [...]

Hannah Einhaus

Für Recht und Würde
Georges Brunschvig: Jüdischer Demokrat, Berner Anwalt, Schweizer Patriot (1908–1973)

Georges Brunschvig widerspiegelt wie kaum ein anderer die vielschichtige Identität als Schweizer und Jude im 20. Jahrhundert. Seine Lebensgeschichte fügt sich nahtlos ein in die Geschichte der Schweiz und ihrer Juden seit der rechtlichen Gleichstellung vor 150 Jahren. Aufgewachsen in einer Atmosphäre des latenten Antisemitismus, entwickelte Brunschvig bereits als Jugendlicher einen [...]

Sara Galle

Kindswegnahmen
Das «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse» der Stiftung Pro Juventute im Kontext der schweizerischen Jugendfürsorge

Fast 600 Kinder wurden zwischen 1926 und 1973 von der Stiftung Pro Juventute mit Hilfe der Behörden ihren Eltern weggenommen und in Pflegefamilien, Erziehungsheimen, Arbeitsanstalten, psychiatrischen Kliniken und Gefängnissen untergebracht. Die umfangreiche Studie legt dar, welche Familien vom «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse» betroffen waren und wie die Kindswegnahmen begründet [...]

Andreas Fischer

Es begann mit Scott und Shakespeare
Eine Geschichte der Anglistik an der Universität Zürich

Das Englische Seminar der Universität Zürich, das älteste und grösste der Schweiz, kann auf eine facettenreiche ­Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1887 wurde an der Universität Zürich ein ­Romanisch-englisches Seminar gegründet, im Jahr 1891 – also vor 125 Jahren – folgte die Berufung von Theodor Vetter als Extraordinarius für Englische Sprache und Literatur, und seit 1894 gibt es ein [...]

Martin Stotzer

… und draussen herrschte Krieg
Von Alltag und Allnacht in Büren an der Aare während des Zweiten Weltkriegs

Das Interniertenlager in Büren an der Aare hat seinen Platz in der Geschichtsschreibung gefunden, weniger oder gar nicht bekannt sind die Nöte und Freuden, der Alltag der Menschen der bernischen Kleinstadt in jener schwierigen Zeit. Das Buch trägt dazu bei, diese Lücke zu schliessen, zu einem grossen Teil aus dem Erinnerungsschatz des Autors. Als Kind eines Vaters, der in der Gemeinde über [...]

Marc Gigase, Michael Jucker, Christian Koller, Daniel Krämer, Yan Schubert (Hg.)

Masse, Märkte und Macht in der Geschichte des Sports / Masse, marchés et pouvoir dans l’histoire du sport
Traverse 2016/1

Debatten um Dopingfälle im Spitzen- und Breitensport, Vermarktung und Geldflüsse sowie Diskussionen um korrupte Funktionäre zeigen, dass der Sport im Verlauf der Moderne dem Markt unterworfen und zu einem Massenphänomen mit grosser medialer und monetärer Bedeutung wurde. Der Sport und seine Massenveranstaltungen dienen und dienten der Politik zudem als Bühne der Inszenierung und der Durchsetzung [...]

Hans Ulrich Jost

Von Zahlen, Politik und Macht
Geschichte der schweizerischen Statistik
Unter Mitarbeit von Carlo Malaguerra


Statistik ist nicht nur ein wichtiges Element der Darstellung demographischer und gesellschaftlicher Phänomene, sondern auch ein zentrales Hilfsmittel der Staatsverwaltung. Wie die meisten modernen Staaten richtete auch der schweizerische Bundesstaat, gefolgt von einem Teil der Kantone, ein statistisches Amt ein. Damit wurde die Statistik zu einer wichtigen Informationsquelle im Prozess der [...]

Hans Ulrich Jost

Politik und Wirtschaft im Krieg
Die Schweiz 1938–1948

«Die Neutralität war eine zwar oft angerufene, aber letztlich von den realen Machtverhältnissen vergewaltigte und entfremdete Leerformel.» Anders als zeitgenössische Debatten und die bisherige Geschichtsschreibung sieht Hans Ulrich Jost in der Neutralität der Schweiz nicht mehr den zentralen Referenzpunkt, von dem aus das Geschehen der Jahre 1938-1948 zu beurteilen ist. Weder für die [...]

Gerd Folkers, Martin Schmid (Hg.)

Breakthroughs
Ideas at ETH Zurich that shaped the world

Every day and perhaps even every hour, there’s a scientist somewhere in the world making the next scientific breakthrough. Indeed, scientific development cannot take place in a vacuum; rather it thrives in an environment that offers inspiration and the necessary framework. One such place is ETH Zurich; it has flourished in this role over the course of its more than 150-year history. [...]

Forschungsgruppe «Broadcasting Swissness» (Hg.)

Die Schweiz auf Kurzwelle
Musik – Programm – Geschichte(n)

Der Schweizerische Kurzwellendienst repräsentierte die Schweiz über das Radio. Er wurde 1935 gegründet und 1978 in «Schweizer Radio International» umbenannt. Gemäss bundesrätlichem Willen sollte der Kurzwellendienst die Bande zwischen den Auslandsschweizerinnen und -schweizern und der Heimat enger knüpfen und für die Schweiz werben. Bis 2004 verbreitete der Auslandssender über den Äther [...]

Roman Rossfeld, Tobias Straumann (Hg.)

Der vergessene Wirtschaftskrieg
Schweizer Unternehmen im Ersten Weltkrieg
Jetzt wieder lieferbar!


Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges am 1. August 1914 brach die liberale Wirtschaftsordnung nach einer langen Phase der Expansion buchstäblich über Nacht zusammen. Der Krieg entwickelte sich rasch zu einem hochtechnisierten Produktions- und Abnutzungskampf, der Millionen von Menschen das Leben kostete. Um die «Materialschlachten» durchstehen zu können, wurde nicht nur die Kontrolle und [...]

Norbert Furrer

Schriftkunde und Textedition
Anleitung zum Umgang mit frühneuzeitlichen Manuskripten am Beispiel Berns

Wer deutschsprachige Handschriften früherer Jahrhunderte lesen will, muss sich mit der ausser Gebrauch gekommenen «deutschen» Schrift vertraut machen. Sollen derartige Handschriften für ein breiteres Publikum veröffentlicht werden, muss man sie transkribieren und zur Erklärung von heute Unverständlichem mit einem kritischen Apparat versehen. Das Buch ist eine Anleitung zu Lektüre, Transkription [...]

ViaStoria – Stiftung für Verkehrsgeschichte (Hg.)

Strassenbau
Construction de routes
La costruzione stradale


Der Strassenbau hat eine bewegte Geschichte. Während früher Saumwege ihre Dienste taten, braucht es heute leistungsstarke Autobahnen, Verkehrswege also, die immer mehr Verkehr mit immer höheren Belastungen aushalten können. Auch die Art und Weise, wie Strassen gebaut wurden, hat sich in den vergangenen Jahrhunderten stark gewandelt. Noch bis in die Zwischenkriegszeit dominierte im Strassenbau [...]

Andreas Mauz, Ulrich Weber (Hg.)

«Wunderliche Theologie»
Konstellationen von Literatur und Religion im 20. Jahrhundert

Die Thematik des Bandes schliesst an einen Diskurs an, der sich in den letzten Jahren in der Wissenschaft wie auch in den literarischen (Neu-)Erscheinungen um das Schlagwort des Postsäkularen formiert hat. Die Beiträger fragen zugleich danach, welche spezifischen Redeformen Religiöses in literarischen Texten zwischen buddhistischer Transgression des Ichs und dadaistischem Gottesgestotter findet. [...]

Dorothea Steiner

«Dem fremden kleinen Gast ein Plätzlein decken»
Julie Bikle und die Beherbergung deutscher Kinder in der Schweiz, 1919–1924
Mit einem Vorwort von Bernd Haunfelder


Das Mitleid mit Kindern, die nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland Hunger litten, veranlasste Julie Bikle, Winterthurerin mit süddeutschen Wurzeln, ein Kinderhilfswerk aufzubauen. Dies ermöglichte es 47 000 Kindern, zwei Monate in einer Schweizer Familie zu verbringen – ein Aufenthalt, der die kleinen Gäste körperlich stärkte und durch die Beziehung zu den Gasteltern bei ihnen einen bleibenden [...]

Antiquarische Gesellschaft in Zürich (Hg.)

Das Kunst-, Weydny- oder Vogelbuch des Jodok Oesenbry
Zentralbibliothek Zürich, Ms. C 22
Edition und Kommentar von Christoph Gasser


Jodok Oesenbry, der Verfasser des Vogeljagdbuchs, studierte beim Zürcher Reformator Heinrich Bullinger Theologie. Ende 1565 wurde er als Pfarrer an die Kirche in Thalwil gewählt. Die Anregung zu seinem Werk, das als eine Ergänzung zur «Historia animalium» Conrad Gessners verstanden werden kann, verdankte er Hans Wilpert Zoller, Obervogt zu Horgen, und Christoph Silberysen, Abt des [...]

Georg M. Hilbi

Emil Dill (1861–1938)


«Wie mit Stil, so wird mit dem Begriff ‹Schön› meistens recht willkürlich umgesprungen und derselbe bald diesem, bald jenem Machwerk, mehr oder weniger verdient, angehängt, in betrüblichem Gegensatz zu dem, dem gleichen Unverstand entsprungenen heruntermachen von ernsthaften, vom Kritikus aber nicht begriffenen Kunstwerken. Ein Beweis, wie schwer es ist etwas auf seine Schönheit zu prüfen.» [...]

Christoph Maria Merki

Liechtensteins Verfassung, 1992–2003
Ein Quellen- und Lesebuch

Die Verfassung Liechtensteins ist einmalig. Hans-Adam II., der Fürst von Liechtenstein, erhält durch sie so viele Rechte wie kaum ein anderer Monarch Europas. So kann er das Parlament auflösen, die Regierung entlassen, die Richter auswählen oder das Resultat einer Volksabstimmung kassieren. Die Staatsgewalt ist laut Verfassung von 1921 gleichzeitig «im Fürsten und im Volke verankert». Die [...]

Dieter Ringli, Johannes Rühl

Die Neue Volksmusik
Siebzehn Porträts und eine Spurensuche in der Schweiz

Die Schweizer Volksmusik erlebt seit zwanzig Jahren einen unerwarteten Aufschwung. Die neue Lust am spielerischen Umgang mit dem einst von vielen abgelehnten Traditionsmaterial erfasste alle Beteiligten: Musikerinnen und Musiker, Veranstalter, Labels, Förderer und nicht zuletzt auch ein begeistertes Publikum. Das äusserst vielfältige Phänomen wird oft unter dem Begriff «Neue Schweizer Volksmusik» [...]

Museum für Kommunikation, Kurt Stadelmann (Hg.)

Kätter-Briefe
Die Familie Abbühl in Guttannen und Amerika (1851–1932)
Mit Beiträgen von Walter Schläppi-Kuster, Marianne von Bergen, Ernst Rufibach, Katharina von Steiger


Mehr als hundert Briefe wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Familie Abbühl, genannt Kätters, zwischen dem Berner Oberland und den USA ausgetauscht. Die ältesten verfasste der 1851 ausgewanderte Arnold Abbühl. Mehrheitlich stammen die Briefe von seinen Nichten und Neffen, den sechs Geschwistern Abbühl, von denen vier eine neue Heimat in Nordamerika suchten. Sowohl die [...]