Thomas David, Nicolas Guilhot, Janick Marina Schaufelbuehl, Malik Mazbouri (Hg.)

Philanthropie und Macht, 19. und 20. Jahrhundert – Philanthropie et Pouvoir, 19e et 20e siècle

Traverse 2006/1

Traverse. Zeitschrift für Geschichte – Revue d'histoire. Erscheint dreimal pro Jahr. Abopreis CHF 75.00 / EUR 60.00 ISSN 1420-4355, Band 37
2006. 248 S., 11 Abb. Br. CHF 28.00 / EUR 18.80
ISBN 978-3-905315-37-0

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Kurztext

Untersucht werden drei Ebenen des Phänomens Philanthropie: Die philanthropischen Praktiken, Institutionen und Gesellschaften, insofern diese, wie so oft, einem Legitimitätsbedürfnis von Individuen entspringen oder (was für entmachtete Eliten charakteristisch zu sein scheint) das Ergebnis eines Versuchs sind, neue Beziehungsnetze zu knüpfen und Einfluss zu gewinnen. Die Philanthropie in Bezug auf soziale Konflikte und deren Regelung, aber auch im Verhältnis zum Staat - auf der Ebene der Sozialpolitik, des Bildungswesens, der Kultur- und Fiskalpolitik. Die Philanthropie als Mittel zur Ausdehnung des «Marktes», wobei die löblichsten Absichten oft mit puren Machtstrategien kombiniert werden.

Inhalt
Philanthropie und Service public; Challenging Elite Anti-Americanism and Sponsoring Americanism in the Cold War; Philanthropie als Schrittmacher für staatliches Handeln; Buying Respectability: Philanthropy and Cultural Dominance; Die private Wohltätigkeit des Bremer Bürgertums im 19. Jahrhundert; Filantropia e potere; Christliche Hilfswerke angesichts des Wertewandels der bundesrepublikanischen Gesellschaft.