Sébastien Guex, Albert Schnyder Burghartz (Hg.)

La Suisse: Pays du consensus? – Die Schweiz: Land des Konsens?

2001/3

Traverse. Zeitschrift für Geschichte – Revue d'histoire. Erscheint dreimal pro Jahr. Abopreis CHF 75.00 / EUR 60.00 ISSN 1420-4355, Band 24
2001. 184 S. Br. CHF 25.00 / EUR 17.40
ISBN 978-3-905315-24-0

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Zusammenfassung

Die Schweiz: Land des Konsenses?

Sébastien Guex, Albert Schnyder Burghartz

In einer Betrachtung auf lange Dauer gilt die Schweiz ganz allgemein, aber auch in der Geschichtsschreibung und in der politischen Publizistik als das Land der Konsenssuche par excellence. Je nach Standpunkt wird die entsprechende eidgenössische Tradition unterschiedlich weit zurückgeführt. Das Stanser Verkommnis von 1481 und die Person von Niklaus von Flüe markieren für viele einen frühen Höhepunkt dieser Entwicklung. Danach hat die Neigung, je nach Sichtweise: die Notwendigkeit oder sogar der Zwang, dieses eigenartige, heterogene Gebilde der Eidgenossenschaft einigermassen zusammenzuhalten, dazu geführt, dass sich im Lauf der Zeit eine ausgeprägte Konsens- und Kompromisskultur etablierte, und dementsprechend ein vergleichsweise geringes Mass an Konfliktualität.
Ist die Schweiz tatsächlich das Land des Konsenses par excellence? Und ist sie das schon seit weit zurückliegenden Zeiten? Und wenn ja, wie muss man eine solche Charakterisierung erklären, für die Schweiz von heute, für die Schweiz der letzten zwei Jahrhunderte und für die alte Eidgenossenschaft? Das waren die Fragen, die wir den Autoren und der Autorin dieser Nummer von traverse stellten. Bei der Lektüre der Texte lässt sich feststellen, dass sie keine abschliessenden Antworten auf diese Fragen geben, der gegenwärtige Zustand der Geschichtsschreibung zur Schweiz und die Entwicklung der Diskussion erlauben das nicht. Im Gegenteil, die Beiträge belegen mit aller Klarheit die Notwendigkeit, die Erforschung dieser Thematik wiederzubeleben und neue Zugänge dazu zu eröffnen.
Betrachten wir das Beispiel der alten Eidgenossenschaft. Um die Gräben ihrer Zeit überbrücken zu helfen, hat die liberale Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts den Mythos der einmütigen Eidgenossenschaft im Rückgriff auf deren Entstehungszeit und Machtentfaltung im Hoch- und Spätmittelalter auf eine neue Grundlage gestellt. Diese Sicht der Dinge hatte im grossen Ganzen auch in der Geschichtsschreibung bis nach dem Zweiten Weltkrieg Bestand. Dass die Konsenskultur auch realistischer und damit weniger heroisch und verklärt gesehen werden konnte, war zwar bekannt, bestimmte den Diskurs jedoch lange Zeit nicht.
Die Aufmerksamkeit für die Basis dieses Konsenses verlagerte sich in der schweizerischen Geschichtsschreibung über die frühe Neuzeit erst allmählich. Diese Änderung des Blickwinkels ist eng verbunden mit dem Aufkommen der Sozialgeschichte in den 1960er- und 70er-Jahren sowie dem stark gestiegenen historischen Interesse für Fragen der Herrschaft und des Widerstands in den 1980er- und 90er-Jahren. Erst jetzt nahmen die Historiker und Historikerinnen wahr, dass letztlich vor allem die Ziele einer rudimentären gemeinsamen Aussen- und Verteidigungspolitik sowie einige wenige, für die Eidgenossenschaft aber zentrale (aussen)wirtschaftliche Zusammenhänge, etwa im Verhältnis zu Frankreich, zur Zusammenarbeit im ansonsten nur wenig oder gar nicht koordinierten Bund von Kleinstaaten führten. Vermehrte Beachtung fanden nun auch die schweren konfessionellen Spannungen, welche die Eidgenossenschaft mehrmals an den Rand des Abgrunds brachten. Immer noch selten ins Spiel gebracht wird auch in den neueren Betrachtungen die europäische Mächtekonstellation und die Funktion der Eidgenossenschaft innerhalb dieses übergeordneten Zusammenhangs.
Die neueren Forschungen zu den Themen Herrschaft, Widerstand, eidgenössischem «Nationalismus» und Konfessionen in der frühen Neuzeit zeigen eine von inneren Konflikten stark belastete, manchmal auch zerrissene Eidgenossenschaft.(1) An erster Stelle sind hier die konfessionellen Spannungen und Konflikte zu nennen, des Weiteren die Gegensätze zwischen Städte- und Länderorten, die zahlreichen Protest- und Widerstandsbewegungen, die nicht zuletzt ein Licht auf die Beziehungen zwischen Obrigkeit und Untertanen, zwischen Eidgenossen und Gemeinen Herrschaften wie überhaupt auf die sozialen Unterschiede innerhalb der Orte der Eidgenossenschaft werfen. An Konflikten grösseren und kleineren Umfangs hat es also der alten Eidgenossenschaft gewiss nicht gemangelt, wenn man schon nur an die grossen «Wegmarken» wie den ländlichen Protest im Zusammenhang mit der Reformation 1525, den Bauernkrieg von 1653, die «Troublen» im Fürstbistum 1730 bis 1740 oder den so genannten Rappenkrieg im alten Basel von 1591 bis 1594 denkt, um nur einige wenige zu nennen. Besonders zu erwähnen ist schliesslich die zunehmende Häufung von Konflikten im 18. Jahrhundert, wie sie erstmals von Pierre Felder in moderner Form dargestellt worden ist.
Andererseits sind die vielen Fälle von eidgenössischer Vermittlung und von Verhandlungen zwischen Obrigkeiten und Untertanen sowie die schiedsgerichtliche Tätigkeit der Tagsatzung nicht zu übersehen. Sicher ist daher aus frühneuzeitlicher Sicht wohl nur eines: eine einzige, durchgehende, starke Tradition in der einen oder anderen Richtung ist historisch nicht zu begründen. Weder kann man die Schweiz als Modellland des politischen Konsens seit «Urzeiten» noch als Land mit aussergewöhnlicher Konflikthäufigkeit bezeichnen. Weder waren die Eidgenossen seit Jahrhunderten konsenssüchtige, etwas langweilige, durch und durch pragmatisch denkende und handelnde Friedensengel, noch waren sie nur Rauhbeine und Streithähne, die den Konflikt suchten und schürten, wo sie konnten, und ­ vor allem gegen aussen ­ jederzeit heldenhaft Widerstand leisteten gegen alles Unrecht. Das Interessante ist offenbar vielmehr die Präferenz für politische Lösungen, die sich im Lauf der frühen Neuzeit in diesem eigenartigen politischen Gebilde herausbildete. Es war im Übrigen auch ein Gebiet, in dem sich «unzeitgemässe», quasi mittelalterliche Gewohnheiten und Institutionen noch lange hielten und eine durchgreifende Modernisierung nach dem Vorbild einiger Nachbarstaaten nicht, oder nicht im selben Ausmass, stattfand.
Schliesslich sollte nicht vergessen beziehungsweise in Zukunft noch mehr erforscht werden, dass ein relativ schwach entwickelter Staat in Form eines Bündels von Kleinstaaten inmitten Europas ganz gut den Interessen der benachbarten Grossmächte diente. Dieser externe Kontext war wohl eine zentrale Voraussetzung dafür, dass sich die politische Konstruktion der Eidgenossenschaft so lange halten konnte. Grundlegende politische Veränderungen innerhalb dieses Staatenbundes hätten wohl die europäischen Mächte auf den Plan gerufen. In gewissem Sinn lässt sich die frühneuzeitliche Eidgenossenschaft als ein System sich gegenseitig stützender Schwächen bezeichnen. Diese Konstruktion war für ihren Bestand auf einen stützenden Kontext angewiesen. Sie brach Ende des 18. Jahrhunderts denn auch erst zusammen, als die innereidgenössischen Widersprüche gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Natur unter dem Druck von aussen, das heisst der französischen Revolution und der französischen Truppen, eine kritische Schwelle überschritten hatten.
Die Aufforderung an zwei Frühneuzeit-Historiker, Thomas Maissen und Andreas Würgler, die Frage nach Konflikt oder Konsens in der alten Eidgenossenschaft in einem Essay kritisch zu erörtern, führt zu einem eindeutigen Resultat: Beide stellen nicht so sehr die Frage nach der Konflikt- oder der Konsenskultur ins Zentrum, sondern den historisch bedeutsamen und langfristig wirksamen Umstand, dass Konflikte in der Eidgenossenschaft viel eher und häufiger, um nicht zu sagen prinzipiell, politisch ausgetragen werden, und nicht auf dem Weg der Rechtsprechung durch Gerichte. Die Verrechtlichung von Konfliktverfahren, wie sie in anderen Ländern Europas im Lauf der frühen Neuzeit üblich wurde, war in der alten Eidgenossenschaft weder verbreitet noch beliebt, geschweige denn institutionell abgesichert, denn es gab keine übergeordnete Appellationsinstanz.
Diese Vorliebe für politische Lösungen stellt möglicherweise eine Konstante der Geschichte der Schweiz dar, wenn man zum Beispiel an die hohe Bedeutung des Parlaments in der Gesetzgebung denkt, die auch heute, etwa vom Bundesgericht nicht, oder nicht ohne weiteres, hinterfragt werden kann. Ebenso sensibel reagiert ein Teil der Bevölkerung auf Formen der Konfliktbehandlung, die von ausserhalb der Schweiz gesteuert sind wie das Völkerrecht, den Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg oder die Rechtsangleichung im Rahmen der Annäherung an die Europäische Union.
Wenden wir uns nun der Schweiz des 19. und des 20. Jahrhunderts zu. Auch hier ­ vielleicht noch mehr als im Fall der alten Eidgenossenschaft ­ wurde in der Literatur, auch in der neusten, mit Beharrlichkeit die Suche nach dem Konsens thematisiert beziehungsweise der Mangel an Konflikthaftigkeit in Gesellschaft und Politik. Nehmen wir als Beispiel die grundlegende Konfliktachse kapitalistischer Gesellschaften seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert: den Gegensatz zwischen Arbeiterbewegung und den Unternehmern, mit anderen Worten, zwischen Kapital und Arbeit. Die übergrosse Mehrheit der Studien zum Fall Schweiz gehen ohne weitere Überprüfung davon aus, dass die jüngere Schweizer Geschichte, spätestens etwa seit den 1950er-Jahren, durch einen sehr niedrigen Grad an Konfliktualität sowohl im Sozialen wie in der Politik gekennzeichnet ist. Die zentralen Symbole dieses Zustandes sind einerseits der Arbeitsfrieden, der 1937 erstmals vereinbart und nachher systematisch erneuert worden ist, und andererseits die Integration der Sozialdemokratischen Partei in den Bundesrat seit 1943. Diese nur für kurze Zeit unterbrochene Zusammenarbeit wird bekanntlich als «Zauberformel» bezeichnet. In diesem Zusammenhang gilt es eine erste Bemerkung festzuhalten: Zugänge, die bestimmte «grosse» politische Ereignisse in den Fokus nehmen, neigen dazu, die Tragweite und die Tiefe des Konsenses ein wenig zu überschätzen und damit auch den spezifischen Charakter des Falles Schweiz. Im Grunde genommen vernachlässigen oder unterschätzen sie eine ganze Reihe von Konflikten, die nicht in klassischer Form auftreten, etwa als soziale Auseinandersetzungen oder offene politische Strategien, sondern sich auf anderen Bühnen abspielen und/oder tendenziell «privatisiert» werden, sodass sie als individuelle Probleme und Konflikte wahrgenommen werden.(2)
Allerdings ist dieses erste Problem vergleichsweise harmlos, wenn man eine weitere Problematik ins Auge fasst. Viele dieser Studien setzen nämlich den Beginn einer in besonderem Mass auf Konsens hin orientierten Schweiz im frühen 19. Jahrhundert an oder noch weiter zurückliegend, im Allgemeinen ohne kritische Reflexion, ohne systematische empirische Verifikation und ohne internationalen Vergleich. Damit erliegen sie in der Folge auch den Verlockungen eines teleologischen Zugangs: sie präsentieren und erklären die geringe Konfliktualität in der Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg als das unvermeidliche, geradezu vorausbestimmte Ergebnis jener Rahmenbedingungen, unter denen die moderne Schweiz begründet wurde. «Von Anfang an [1848] wird mit gezinkten Karten gespielt», was dazu führt, «dass die schweizerische Arbeiterklasse nicht reformistisch sein konnte», wie Masnata und Rubattel in ihrer Analyse des «berühmten schweizerischen Konsens» hervorheben.(3)
Wenn dann mit leichter Hand eine kontinuierliche und lineare Entwicklung zwischen 1848, oder gar 1815 und dem Arbeitsfrieden sowie der «Zauberformel» nachgezeichnet worden ist, werden in den Studien zur Problematik Konflikt/Konsens in der Schweiz eingehend und ausführlich ­ wenn auch, zugegebenermassen, oft auf stimulierende Art und Weise ­, die vielfältigen Faktoren behandelt, die zu dieser Entwicklung beigetragen haben sollen: das Fehlen einer eigentlichen bürgerlichen Revolution in der Schweiz, die Einführung weit gefasster demokratischer Rechte von oben, die konfessionelle und sprachliche Fragmentierung des Landes, der Einfluss des Referendums und der Volksinitiative, die geringe Konzentration der Arbeiterklasse, ihre besondere Struktur und Kultur (namentlich ihr hoher Qualifikationsgrad und ihre engen Bindungen an die ländliche Welt), die hohe Bedeutung der Exportindustrie für die gesamte Wirtschaftsstruktur, die starke Einwanderung etc.
Wenn man allerdings schon nur einfache internationale Vergleiche anstellt, dann stellt man schnell fest, dass die Dinge anders liegen, als es die traditionelle Betrachtungsweise darstellt. Ein einziges Beispiel möge dies belegen: die Anzahl der Streikenden und Streiks. Die entsprechenden Zahlen bilden einen guten Indikator für die Entwicklung der Konfliktualität in wirtschaftlich fortgeschrittenen Ländern. Eine Tatsache springt beim Studium der Grafiken auf S. 23 sofort ins Auge: die beinahe vollständige Gleichläufigkeit der Entwicklung in der Schweiz und in allen anderen betrachteten Ländern während des Zeitraums zwischen 1885 und den 1920er-Jahren. Grafik 1 zeigt nicht nur, dass die Anzahl Streikende pro 1000 EinwohnerInnen in der Schweiz nicht nur in ähnlicher Weise zugenommen hat wie in den anderen Ländern, sondern auch, dass die Schweiz die anderen Ländern dabei in bestimmten Jahren sogar übertroffen hat (1895­1897; 1902­1903; 1904; 1907; 1912). Grafik 2 bestätigt diese Interpretation.(4) Dabei ist klar, dass die absoluten Zahlen der Streiks in der Schweiz tiefer lagen als in den grösseren Ländern wie Deutschland, Frankreich, Grossbritannien oder Italien. Trotzdem zeigt die Kurve der Streiks auch hier eine sehr ähnliche Entwicklung wie in den anderen Ländern zwischen 1885 und 1920.
Erst in den 1920er und vor allem in den 1930 Jahren schlägt dieser Konflikttyp in der Schweiz eine andere Richtung ein als im Ausland, und seit den 1950er-Jahren pendelt er sich auf einem äusserst tiefen Niveau, nahe Null, ein. Nimmt man die Streikbewegungen als Massstab, so scheinen Politik und Gesellschaft in der Schweiz bis nach dem Ersten Weltkrieg nicht weniger konfliktbehaftet gewesen zu sein als im Ausland. Es ist daher ziemlich gewagt, um nicht zu sagen irreführend, den Geist des Konsenses, der sich seit der Krise der 1930er-Jahre und seit der Machtergreifung der Nazis unbestreitbar manifestiert, als das zwingende Ergebnis einer linearen Entwicklung zu betrachten, die ihre Wurzeln tief im 19. Jahrhundert oder noch davor haben soll.
Die Frage nach Konflikt und Konsens in der Schweiz muss also erneut unter die Lupe genommen werden. Das zeigen die Beiträge von Herrmann, Jost und Lang. Sie belegen die Notwendigkeit einer Neulancierung der Debatte umso mehr, als sie zum Teil erheblich voneinander abweichen. Zwar gelangen alle drei zur Feststellung, dass die Schweiz während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wesentlich weniger auf Konsens hin orientiert war, als es die Geschichtsschreibung bis anhin wahrhaben wollte. Aber die drei Artikel markieren unterschiedliche Standpunkte, wenn es darum geht, den Grad und das Ausmass der Konfliktualität in diesem Zeitabschnitt zu bestimmen; noch weiter auseinander liegen sie bei der Erklärung dieser Konfliktualität.
Kein Zweifel, es bleibt viel zu tun. Und ganz besonders gilt es zwei Klippen zu umschiffen, an denen zahlreiche Studien zur Frage Konflikt/Konsens scheitern. Auf der einen Seite die Klippe, die darin besteht, Konflikt und Konsens ausschliesslich als zwei absolut getrennte Pole zu betrachten, was nach Bourdieu verhindert, «dass jene reellen Situationen bedacht werden, in denen sich die Unterwerfung in gegenseitigem Einvernehmen im und durch den Konflikt vollzieht».(5) Auf der anderen Seite gilt es nicht zu vergessen ­ und dieses Mal gehen wir mit Masnata und Rubattel einig ­, «dass der Konsens in Wirklichkeit die gelungene Form des Zwangs ist».(6) Dieses Versäumnis führt nur allzu leicht dazu, sich auf den Konsens zu konzentrieren und dabei zu übersehen, dass er Konflikte verbirgt und erstickt.

Anmerkungen

(1) Literaturhinweise in den Beiträgen von Andreas Würgler und Thomas Maissen.
(2) Es ist daher kein Zufall, dass zwei der drei Beiträge, die der modernen Schweiz gewidmet sind, jene von Herrmann und Jost, die Aufmerksamkeit auf den Zusammenhang zwischen dem Druck des Konsenses und der Verschiebung von Konflikten lenken, ebenso wie auf die Intensität dessen, was man das «malaise indviduel» (das individuelle Unglück) in der Schweiz nennen könnte.
(3) François Masnata, Claire Rubattel, Le pouvoir suisse. Séduction démocratique et répression suave, Lausanne 1995 (1. Aufl. 1975), 82, 245 (François und Claire Masnata-Rubattel, Macht und Gesellschaft in der Schweiz: Demokratie und Unterdrückung, Darmstadt 1978).
(4) Die beiden Grafiken basieren auf der Tabelle zwischen der französischen und der deutschen Einleitung (S. 14­16). Die Daten zur Bevölkerung stammen aus Brian R. Mitchell, European Historical Statistics 1750­1970, New York 1978, 4­8.
(5) Pierre Bourdieu, Choses dites, Paris 1987, 55.
(6) Masnata/Rubattel (wie Anm. 3), 154.