Beatrice Schumacher, Thomas Busset (Hg.)

«Experten» – «L'expert»

Aufstieg einer Figur der Wahrheit und des Wissens – L'ascension d'une figure de la vérité et du savoir

Traverse 2001/2

Traverse. Zeitschrift für Geschichte – Revue d'histoire. Erscheint dreimal pro Jahr. Abopreis CHF 75.00 / EUR 60.00 ISSN 1420-4355, Band 23
2001. 216 S. Br. CHF 25.00 / EUR 17.40
ISBN 978-3-905315-23-3

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Zusammenfassung

«Der Experte» ­ Aufstieg einer Figur der Wahrheit und des Wissens

Beatrice Schumacher, Thomas Busset

«Are you an e-xpert?» Die Frage richtet sich an Stellensuchende. Das freigestellte «e» des Experten ist zu jenem Code mutiert, den wir als Signal für die neue, die andere, die virtuelle Welt lesen gelernt haben. Diese E-Welt scheint ein Expertenwissen zu verlangen, ein E-Wissen sozusagen. Wer sich zu den E-Wissenden zählt und weiterliest, erfährt, dass Content Managers, Natural Developers oder AS/400 Operators gesucht sind.(1) Wer das dann immer noch versteht, dürfte eine potenzielle Bewerberin sein.
Dem kleinen Inserat gelingt es mit einfachsten Mitteln, einen Gegensatz zwischen Experte und Laie herzustellen. Die Herstellung dieser dualen Opposition gehört zu den Grundoperationen der Thematik, welche die Beiträge dieses Heftes erkunden. Was ist ein Experte und wer wird zum Experten? Wie wird Wissen zu Expertenwissen? Wer fragt solches Wissen wann und wofür nach? Ist es nur eine Einbildung, dass der «Experte» fast nur in seiner grammatikalisch männlichen Form denkbar scheint, und die «Expertin» fast schon eine ungewöhnliche Wortschöpfung darstellt? Solche Fragen weisen in grundsätzliche wie in spekulative Richtungen. Die Überlegungen zum gesellschaftlichen Umgang mit Wissen eröffnen ein weites thematisches Feld. Die Implementierung von medizinischen Erkenntnissen in den Ausbau des Sozialstaates, die Konfrontationen zwischen technischer Innovation und gesellschaftlicher Akzeptanz oder die Rolle von Experten als Popularisierer neuer Technologien im Haushalt oder eines veränderten Konsumverhaltens ­ drei Stichworte aus einer Palette relevanter Forschungsfelder, die in den letzten Jahren vermehrt in den Interessenhorizont von HistorikerInnen geraten sind. Sowohl die neueren Ansätze in der Wissenschafts- und Technikforschung als auch der Trend, kulturwissenschaftliche Perspektiven zu integrieren, haben dazu beigetragen. Die Beiträge dieses Schwerpunktes siedeln sich indessen thematisch in einem Feld an, das traditionell zur Geschichte von Politik und Verwaltung gehört, einer Domäne, die in der angloamerikanischen Forschung schon seit einigen Jahren und hierzulande auch allmählich unter neuen Vorzeichen sozusagen neu entdeckt wird.(2) Ohne spezifische methodologische Vorgaben haben wir das, was in diesem Schwerpunkt interessiert, funktional definiert als Schnittstelle zwischen WissensproduzentInnen einerseits, dem Staat respektive politischen AkteurInnen anderseits. Die AutorInnen beleuchten diese Schnittstelle in sehr unterschiedlicher Weise, und stecken exemplarisch einen Horizont ab, der sich geografisch in Zentral- und Nordeuropa bewegt, aber auch die USA und die Sowjetunion einschliesst. Zeitlich liegt der Fokus auf dem 19. und 20. Jahrhundert, eröffnet aber auch einen Blick in die Frühe Neuzeit.
Gerade der Übertragung einer Thematik, die es nach aller Evidenz erst seit dem 19. Jahrhundert zu geben scheint, stellt sich die Frage der Definition. Achim Landwehr hat sich dieser Aufgabe nicht entzogen. Er sieht in den Kommissaren der Republik Venedig im 16. Jahrhundert ein funktionales Äquivalent. In einer subtilen Analyse führt er vor, wie die Wissensproduktion von Notabeln, von der Regierung fallweise mit Problemlösungen beauftragt, nicht nur die Ebene des Tatsachenwissens, sondern auch die des Mythos bediente. In kulturhistorischer Perspektive diskutiert er weiter, dass uns weniger interessieren sollte, inwiefern diese Wissensbestände mit der «Realität» übereinstimmten, sondern vielmehr die Prozesse, durch die Wissen über einen Gegenstand etabliert wurde, inwiefern also bereits das «Machen von Wissen Macht bedeutet». Landwehr schneidet damit einen zweiten Komplex an, der untrennbar mit der Expertenproblematik verbunden (und auch in anderen Beiträgen dieses Heftes präsent) ist. Im Kern berührt die Frage nach der Macht, in welche die Frage nach der Hierarchie eingelassen ist, wiederum die duale Wissensstruktur von Experte und Laie. Zentral geht es immer wieder um Eines: Um die gesellschaftlichen und kulturellen Vorgänge, die ein bestimmtes Wissen von einem anderen unterscheiden, und zwar in Bezug auf seinen Status und seine Relevanz, ­ wobei derart ausgezeichnetes Wissen zwecks Absicherung gerne mit «Wahrheit» bezeichnet wird. Eine Struktur der binären Opposition wie diejenige zwischen Experten und Laien bietet dazu Vorteile: Sie behauptet die Existenz von zwei unterschiedlichen und nicht vergleichbaren Formen des Wissens und sie erlaubt die Herstellung von Hierarchie. Beides erinnert an die Konstruktion der Geschlechterverhältnisse, die auf einer grundlegenden Differenz der Geschlechter aufbaut und durch deren jeweilige Charakterisierung eine Hierarchie begründen konnte. Allerdings ergab sich dies keineswegs selbstläufig, sondern erforderte und erfordert eine ständige Anstrengung.
Die hier versammelten Aufsätze zeigen, dass die Geschichte des «Aufstiegs einer Figur der Wahrheit und des Wissens» eine Geschichte permanenter Kämpfe und auch eine Geschichte des drohenden «Falls» ist. Immer wieder geht es um die Modalitäten der Abgrenzung und des Status von Wissen und um die immense Fragilität in der Eigenwahrnehmung und der Akzeptanz von ExpertInnen. Diana LeDinh und Thomas Busset zeigen dies auf anhand des Einbezugs von Statistikern für die Durchführung von Sozialenqueten in der Schweiz im 19. Jahrhundert. Langfristig bestätigt sich hier eine bekannte Tendenz: Die philanthropischen Generalisten werden von Spezialisten abgelöst, gleichzeitig verfeinern sich die Untersuchungsmethoden. Um 1870 verdichten sich die Debatten und zeigen deutlich das Bemühen um Wissenschaftlichkeit. In der Folge setzte sich die Auffassung, Spezialisten mit der Datenerhebung und -auswertung zu betrauen, zunehmend durch. Doch deren Status war um 1900 noch keineswegs anerkannt. So zögerten in den 1890er-Jahren die stadtbernischen Konservativen nicht, die geplante Ernennung eines städtischen Statistikers zu verhindern, indem sie den vorgesehenen Kandidaten in einer Pressekampagne unter anderem als Sympathisanten der Sozialdemokraten diskreditierten. Massiven öffentlichen Verunglimpfungen waren auch einige der Protagonisten in der frühen Etablierung einer soziologischen Disziplin in den USA ausgesetzt, wie Rainer Egloff in seinem Beitrag zur Institutionalisierung des Faches als akademische Disziplin zeigt. Dieser Prozess war, wie die schweizerischen Enqueten, mit der «sozialen Frage» verbunden, bildete hier aber den Anlass für ein ausgeprägtes Ringen um Autorität zwischen sozialreformerischen, politischen und religiösen Akteuren. Soziologische Expertise schälte sich aus einer Vielzahl konkurrierender Wissensangebote heraus, indem sie sich zunehmend naturwissenschaftlicher Analogien bediente. Sie erstrebte damit eine gewisse «entmoralisierte Neutralität», die der Absicherung des Status ihres Wissens wie ihrer VertreterInnen dienen sollte. Denn «Immoralität» zählte in der Frühzeit zu den zentralen Vorwürfen und leitete sich aus den Untersuchungsobjekten ­ Elend, Prostitution, Alkoholismus ­ her. Opfer einer solchen, als Moralverfehlung aufgebauschten Geschichte wurde 1918 William I. Thomas. Die Universitätsleitung von Chicago nahm sie zum Vorwand für die Entlassung einer ihrer bedeutendsten Professoren, der sich bereits zuvor etwa als Befürworter der Schwangerschaftsverhütung in der Öffentlichkeit unbeliebt gemacht hatte. Thomas setzte seine Karriere zwar fort. Deutlich ist indessen, dass der Status von Experten von ihrem gesellschaftlichen Umfeld abhängt. Wissen scheint als relevantes Expertenwissen wahrgenommen zu werden, wenn es den Erwartungen gesellschaftlich einflussreicher Gruppen entspricht. In diese Richtung deuten auch die Erkenntnisse zum Umgang mit Expertenwissen in der schweizerischen Aussenpolitik in der Zwischenkriegszeit. Madeleine Herren und Sacha Zala beleuchten die Expertenproblematik auf Grund der Praxis einer mandatierenden Behörde, des schweizerischen Aussenministeriums, und stellen auf Grund der Auswahl und Instruktion der Delegierten an internationale Konferenzen fest, dass der Expertenbegriff wenig stringent gehandhabt wurde. Eine Rezeption der international laufenden Debatten um Funktion und Bedeutung von ExpertInnen im staatlichen Kontext blieb aus. Es dominierte eine situativ-pragmatische Politik. Die zentrale Frage in diesem Artikel, nämlich wie in einer Demokratie Fachwissen staatlich eingebunden und genutzt wird, illustrieren drei Fallbeispiele. Sie werfen die Frage auf, wie sehr politischer Handlungsspielraum im Zusammenhang mit «Nähe zur Macht» zu sehen ist. Sie zeigen, dass wissenschaftliche Qualifikation zumindest nicht das einzige Kriterium war, sondern dass ein geschickter Umgang mit dem relativ offenen Expertenbegriff offenbar selbst zweifelhaft ausgewiesenen Personen vorübergehend Reputation und Einfluss verschaffen konnte.
Wie dominierend die Rolle der Nachfrage und der Erwartungen an Expertenwissen sein kann, geht mit aller Deutlichkeit aus dem Beitrag von Wiebke Kolbe hervor. Die Autorin diskutiert in einem vergleichenden Ansatz die bevorzugten nationalen Politiken Westdeutschlands und Schwedens in Sachen Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit von Müttern nach 1945. In Westdeutschland sprechen sie sich für eine kontinuierliche Betreuung des Kindes durch die Mutter aus, da angeblich nur schon kurze Abwesenheiten schwerwiegende psychologische Störungen hervorrufen könnten. In Schweden dagegen wurde, mehrheitlich nationalöknomisch fundiert, die Erwerbstätigkeit der Mütter empfohlen und darauf verwiesen, dass die frühe Sozialisation von Kleinkindern in Tagesstätten nur förderlich sein könne. Kolbe zeigt überzeugend, wie diametral entgegengesetztes Expertenwissen seine Glaubwürdigkeit in Abhängigkeit von höchst unterschiedlichen politischen Kulturen, gesellschaftlichen Konstellationen und Traditionen gewinnt respektive davon regelrecht «nachgefragt» wird.
Expertenwissen erreicht seinen Status und vor allem seine Wirkung offenbar vor allem dann, wenn es mit den gesellschaftlich-politischen Erwartungen übereinstimmt. Dafür liefert auch Sophie Pavillon ein sprechendes Beispiel mit ihrer Studie zur Kommission für Konjunkturbeobachtung, welche in der Schweiz 1932 bei Einsetzen der Krise vom Bund eingesetzt wurde. Hier war versammelt, wer in ökonomischen und finanzpolitischen Kreisen Rang und Namen hatte. Umso erstaunlicher ist es, dass sie bislang kein historiografisches Interesse gefunden hat. Die hier vorgelegte erste Betrachtung erlaubt noch keine abschliessende Beurteilung darüber, ob die staatlich bestellten Konjunkturbeobachter einzelne Entscheidungen beeinflussen konnten oder ob ihre Berichte eher einen generellen ideologischen Effekt erzielten. Vergleicht man die Grundhaltung der Kommission und die generelle Richtung der schweizerischen Wirtschaftspolitik, scheint der Autorin aber mehr als deutlich, dass sie im Einklang mit dem dominierenden politischen Klima agierte.
Was Expertenwissen und deren Träger erwartet, die den ihnen entgegen gebrachten Erwartungen nicht mehr entsprechen, zeigt das Schicksal der alten Garde der Ingenieure während der sowjetischen Kulturrevolution. Susanne Schattenberg zeigt in Bild und Text auf, mit welcher Brutalität während des ersten Fünfjahresplanes (1928­1935) ein Personalwechsel ­ und im weiteren Sinn ein Elitewechsel ­ vorgenommen wurde. Um die forcierte Schwerindustrialisierung zu realisieren, wird der Ingenieur mit vorrevolutionärer Ausbildung ersetzt durch einen explizit nicht als Spezialist bezeichneten technischen Berufsstand, der sich in erster Linie durch seinen Enthusiasmus und seinen Willen, eine neue Gesellschaft aufzubauen, auszeichnete. Die Kleidung als wichtiger Teil gesellschaftlicher Zeichensysteme wurde zum Objekt einer Kampagne, welche die alte Ingenieure mit der Macht visueller Mittel stigmatisierte und eliminierte.
HistorikerInnen vertreten eine Disziplin, deren Wissen im Vergleich zu anderen Disziplinen, etwa der Ökonomie oder neuerdings der Biotechnologie, eher selten als gesellschaftliches Orientierungswissen nachgefragt wird. In jüngster Zeit werden sie aber zunehmend mit Situationen konfrontiert, in denen die Spielregeln der Wissensordnung Experte ­ Laie gelten. Das ist immer dann der Fall, wenn historisches Wissen ausserhalb des universitären Rahmens nachgefragt respektive auch aus ausseruniversitären Mitteln finanziert wird. Die Mandatsforschung bietet in der Schweiz zunehmend mehr ausseruniversitär arbeitenden HistorikerInnen eine Existenzgrundlage,(3) ­ und längst sind es nicht mehr nur kleine Jubiläumshefte, sondern mehrjährige, als Teamarbeit angelegte Projekte. Die Resultate aus zwei sehr unterschiedlichen Unternehmen dieser Art werden in diesem Jahr vorgelegt: Im Mai ist nach 14 Jahren Grundlagenarbeit die sechsbändige Baselbieter Geschichte erschienen, und ab Juli dieses Jahres werden nach fünfjähriger Forschung Studien und Schlussbericht der «Unabhängigen Expertenkommission Schweiz ­ Zweiter Weltkrieg» publiziert. Die beiden Beispiele mögen auch für eine unterschiedliche Indienstnahme historischen Wissens durch den Staat stehen: das Bedürfnis nach erneuter historischer Verortung und Identität im Fall des jungen Halbkantons Basel-Landschaft und die Parforce-Vergangenheitsbewältigung des Bundes auf Grund massiven politischen Drucks von aussen. Die Unterschiede sind bedeutend, der je geforderte Umgang oder die Reflexion über den Status als Experte entsprechend verschieden: Beim Projekt einer Regionalgeschichte herrscht eine vergleichsweise grosse Offenheit und die Eigendefinition als ExpertIn steht in gewisser Weise zur Disposition, sie kann sogar in der direkten Konfrontation mit dem «Laienpublikum» zu einem experimentellen Feld werden, wie Daniel Hagmann im Essay dieses Heftes vorführt. Die vom Bund zur (politischen) Problemlösung berufenen HistorikerInnen sehen sich und das von ihnen produzierte Wissen hingegen in besonderem Mass tagespolitischer Beobachtung und Spielregeln ausgesetzt. Die bisherigen öffentlichen Reaktionen zeigen, dass ihr Expertenstatus nur bei gesellschaftlich-politischer Kompatibilität anerkannt wird. Und das gilt auch und erst recht in einer Situation, in der das eigentliche politische Problem ­ gelöst allerdings durch eine finanzielle Transaktion der Grossbanken ­ längst vom Tisch ist. Historisches Expertenwissen kann und darf nun bestenfalls noch legitimierendes Wissen sein. Und es sind die Befürchtungen, dass es dies allenfalls nicht leisten wird ­ indem es an alte Probleme erinnert, anstatt ihre Erledigung zu bekräftigen ­ welche die gegenwärtige Erwartungshaltung bestimmen.(4)
Die ausseruniversitär verankerte und finanzierte Forschung hat indessen nicht bloss Ausnahmecharakter, sondern bekommt auch im regulären universitären Arbeitskontext zunehmende Bedeutung. Die Soziologin Anne-Françoise Gilbert hat bei Professoren nachgefragt, mit welchen Strategien die Autonomie des Faches und die Anforderungen des Marktes vereinbart werden. Wir eröffnen diesen Schwerpunkt gerne mit einem Aussenblick auf die Expertenpraxis in unserem Fach, zumal aus der Perspektive einer expertisenerprobten Disziplin. In diesem Sinn führt das vorliegende Heft auch die Diskussion fort, die in der vorangegangenen Ausgabe von traverse Reflexionen zum Beruf des Historikers, der Historikerin an der Wende zum 21. Jahrhundert angeregt hat.

Anmerkungen

(1) Inserat der Firma USWeb/CKS Switzerland, NZZ, 4./5. 3. 2000, 141.
(2) Eine innovative Richtung schlagen die governmentality studies ein, welche an Foucaults spä-tes Konzept der gouvernementalité anschliessen, und die Funktionsweise politischer Macht in liberal-demokratischen Regierungssystemen analysieren. Dabei werden Wissenstechniken als diskursive Techniken aufgefasst. Vgl. Ulrich Bröckling, Susanne Krasmann, Thomas Lemke (Hg.), Gouvernementalität der Gegenwart. Studien zur Ökonomisierung des Sozialen, Frankfurt a. M. 2000; Ansätze zeigen sich u. a. in der Erprobung geschlechtergeschichtliche Perspektiven in der politischen Geschichte. Vgl. Thomas Kühne, «Staatspolitik, Frauenpolitik, Männerpolitik», in Hans Medick, Anne-Charlott Trepp (Hg.), Geschlechtergeschichte und Allgemeine Geschichte, Göttingen 1998, 171­231.
(3) Ein Reflex darauf ist auch die Tatsache, dass eine Arbeitsgruppe «Berufsbild» die damit ver-bundenen berufspolitischen und arbeitsrechtlichen Fragen im Rahmen der Neuformierung der Allgemeinen Geschichtforschenden Gesellschaft der Schweiz thematisiert.
(4) Vgl. zu diesen Überlegungen in internationalem Vergleich: Oliver Rathkolb, «Die späte Wahrheitssuche. Historikerkommissionen in Europa», Historische Anthropologie 8 (3/2000), 445­453.