Daniel Kauz, Martin Illi, Fabian Saner, Marisa Thöni-Coray

Vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole

Grenchen im 19. und 20. Jahrhundert

2018. ca. 384 S., ca. 300 Farbabb. Geb. ca. CHF 58.00 / ca. EUR 58.00
ISBN 978-3-0340-1408-3

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Kurztext

Grenchen wurde einst als Stadt mit «geradezu amerikanischem Entwicklungstempo» bezeichnet. Diese Charakterisierung zeigt, wie sehr sich die Stadt am Jurasüdfuss mit ihren stürmischen Aufschwung- und Krisenphasen vom schweizerischen Durchschnitt abhob. Rasant hatte sie sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts vom beschaulichen Bauerndorf zur Industriestadt gewandelt.

Geradezu schicksalhaft war die Entwicklung Grenchens mit der exportorientierten und stark konjunkturab­hängigen Uhrenindustrie verbunden. Die konjunkturellen Aufschwünge insbesondere um 1900 sowie zwischen 1945 und 1975 waren Motor für singuläre bauliche Entwicklungen sowie für ein vielfältiges Vereins- und Kulturleben. Umgekehrt war Grenchen in der Zwischenkriegszeit und zwischen 1975 und 1985 geradezu das Gesicht der Krise. Allen sozioökonomischen Wandlungen zum Trotz weist Grenchen in der Schweiz bis heute eine der höchsten Beschäftigungen im industriellen Sektor auf.
Das reich illustrierte Buch ist in einen chronologischen und einen thematischen Teil gegliedert. Der chronologische Teil erzählt zentrale Etappen und Ereignisse der Grenchner Geschichte in geraffter Form und bietet damit eine Überblicksdarstellung. Die thematischen Kapitel verfolgen die Landschafts-, Verkehrs- und Siedlungsgeschichte, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen sowie das Kulturleben und die Religionsverhältnisse ausführlich über die letzten beiden Jahrhunderte.