Rita Binz-Wohlhauser

Katholisch bleiben?

Freiburg im Üchtland während der Reformation (1520–1550)

2017. 288 S. Geb. CHF 48.00 / EUR 48.00
ISBN 978-3-0340-1401-4

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Inhalt

1 Einleitung und Forschungsstand

1.1 Einleitung
1.2 Untersuchungsgegenstände und Gliederung
1.3 Quellenlage
1.4 Bisherige Literatur
1.4.1 Freiburger Beiträge zur Reformationszeit (1520–1550)
1.4.2 Freiburger Geschichte des erweiterten 16. Jahrhunderts
1.4.3 Freiburger Historiografie
1.4.4 Bernisch-freiburgische Herrschaften
1.4.5 Eidgenössischer Kontext


2 Die Freiburger Ausgangslage

2.1 Herrschaftsansprüche im 15. und 16. Jahrhundert
2.2 Wirtschaftliche Entwicklung und städtische Finanzpolitik
2.3 Bevölkerung, Migration und Fremdenangst
2.4 Frühe Bündnis- und Burgrechtspolitik
2.5 Freiburg in der Eidgenossenschaft (1481–1536)
2.5.1 Ein schwieriger Einstieg
2.5.2 Erste Auswirkungen der konfessionellen Spaltung
2.5.3 Freiburgs Verhältnis zu Zürich
2.5.4 Freiburgs Verhältnis zu Bern – vor und nach der Reformation
2.5.5 Freiburg in der konfessionell gespaltenen Eidgenossenschaft (1527–1536)


3 Freiburg und die Rezeption des reformatorischen Gedankenguts

3.1 Die Verbreitung reformatorischer Ideen am westlichen Rand der Eidgenossenschaft
3.2 Proreformatorische Gesinnung innerhalb des Freiburger Welt- und Ordensklerus
3.2.1 Der niedere Klerus in Stadt und Land
3.2.2 Klöster und Ordensgemeinschaften
3.2.3 Die Chorherren des Kapitels St. Nikolaus
3.2.4 Zwischenbilanz zum Freiburger Klerus
3.3 Freiburger Frühhumanisten und gebildete Laien
3.3.1 Forschungsstand und lokale Voraussetzungen
3.3.2 Peter Falck
3.3.3 Der Freiburger Humanistenkreis um Peter Falck (bis 1530)
3.3.4 Freiburger Laien und Kleriker mit humanistischer Bildung
3.3.5 Zwischenbilanz zum Freiburger Frühhumanismus und zu seinen Akteuren
3.4 Luthers Anhängerschaft in Freiburger Ratsfamilien
3.4.1 Räte
3.4.2 Übrige Familienmitglieder
3.4.3 Zwischenbilanz zum Freiburger Rat und zu seinem familiären Umfeld
3.5 Übrige Bewohner der Stadt und der Alten Landschaft


4 Massnahmen gegen die Reformation

4.1 Freiburger Gesetze und Verordnungen gegen die Reformation (1522–1550)
4.2 Die Umsetzung der antireformatorischen Massnahmen in die Praxis (1520–1550)
4.3 Zwischenbilanz zur antireformatorischen Freiburger Innenpolitik (1520–1550)
4.3.1 Zur These der frühen und energischen Vorgehensweise des Freiburger Rats
4.3.2 Zur These der frühen ‹profession de foi› von 1524
4.3.3 Freiburger Massnahmen im eidgenössischen Vergleich
4.4 Kleriker als Agenten des alten Glaubens
4.5 Zur Visualisierung der Frömmigkeit bis Mitte 16. Jahrhundert
4.5.1 Sakrale Kunst
4.5.2 Herrschaftszeichen
4.5.3 Prozessionen und Wallfahrten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts


5 Die Einführung der Reformation in den gemeinen Herrschaften

5.1 Grasburg-Schwarzenburg
5.1.1 Ausgangslage und Forschungsstand
5.1.2 Verwaltung, Rechtslage, bernisch-freiburgisches Konfliktmanagement und Grasburger Vögte
5.1.3 Die Reformation in Berner und Freiburger Quellen
5.1.4 Die Reformation aus der Sicht der Historiografie
5.1.5 Die Reformation in Grasburg-Schwarzenburg – eine Zwischenbilanz
5.2 Murten, Orbe-Echallens und Grandson
5.2.1 Rechtliche Ausgangslage und Verwaltung der neuen gemeinen Herrschaften
5.2.2 Die Reformation in der Herrschaft Murten
5.2.3 Die Reformation in Orbe-Echallens und Grandson
5.3 Zur Einführung der Reformation in den bernisch-freiburgischen Herrschaften – Zusammenfassung und Fazit


6 Freiburg und die Reformation in der Historiografie

6.1 Der Stand Freiburg aus der Perspektive eidgenössischer Chronisten des 16. Jahrhunderts
6.1.1 Die ‹Berner-Chronik› des Valerius Anshelm
6.1.2. Die Schweizer- und Reformationschronik von Johannes Stumpf
6.1.3 Freiburg in der Reformationschronik von Johannes Salat
6.1.4 Zwischenbilanz zur Aussensicht eidgenössischer Chronisten
6.2 Die Reformation in der Freiburger Historiografie (16.–18. Jahrhundert)
6.2.1 Die Chronik des Franziskaners Anton Palliard (16. Jahrhundert)
6.2.2 Die grosse Freiburger Chronik des Franz Rudella (16. Jahrhundert)
6.2.3 Die Chronik Fuchs – eine Sichtweise am Ende des 17. Jahrhunderts
6.2.4 Die ‹Histoire des Helvétiens› des Freiburger Schultheissen d’Alt
6.2.5 Johann Jacob Leu und der Artikel ‹Freyburg auch Fryburg›
6.2.6 Zwischenbilanz zur Freiburger Historiografie des 16.–18. Jahrhunderts
6.3 Die Reformation in der späteren Freiburger Historiografie (1850–1960)
6.3.1 Jean Nicolas Berchtold
6.3.2 Alexandre Daguet
6.3.3 «J. B.»
6.4 Die Geschichtsschreibung an der Freiburger Universität (1889–1960)
6.4.1 Franz Heinemann und Karl Holder
6.4.2 Gaston Castella
6.4.3 Albert Büchi und Jeanne Niquille
6.4.4 Louis Waeber
6.4.5 Oskar Vasella
6.4.6 Zwischenfazit zur Freiburger Historiografie von 1850–1960
6.5 Schwindendes Interesse ab 1960
6.6 Die Reformation in der Freiburger Historiografie vor und nach der Jahrtausendwende


7 Schlussbilanz

7.1 Auswirkungen der Freiburger Historiografie
7.2 Freiburgs innenpolitische Vorgehensweise
7.3 Zur Neubewertung der proreformatorischen Freiburger Milieus
7.4 Wieso blieb Freiburg katholisch?
7.5 Zur Reformation in den bernisch-freiburgischen Herrschaften
7.6 Freiburg in der Eidgenossenschaft (1520–1550): eine katholische Schutzmacht?


8 Abkürzungsverzeichnis

9 Bibliografie