Brigitte Ruckstuhl, Elisabeth Ryter

Von der Seuchenpolizei zu Public Health

Öffentliche Gesundheit in der Schweiz seit 1750

2017. 344 S., 176 Abb. 12 Grafiken. Ebr. CHF 42.00 / EUR 42.00
ISBN 978-3-0340-1388-8

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Inhalt

Einleitung

1 Gesundheitsdiskurs und «medicinische Policey» im ausgehenden Ancien Régime
1.1 Der Gesundheitsdiskurs der Aufklärung
1.2 Konzepte für eine öffentliche Gesundheit
1.3 Erste Versuche mit einer Schutzimpfung

2 Die Hygienerevolution
2.1 Die Internationale der Hygieniker
2.2 Ärzte als Volkserzieher
2.3 Die Professionalisierung des Ärztestandes
2.4 Medizinische Versorgung
2.5 Kritik am ärztlichen Monopol

3 Gesundheit als öffentliche Aufgabe: kantonale Gesetzgebung – kommunaler Vollzug
3.1 Die Hygiene findet Eingang in die Gesetzgebung
3.2 Die Assanierung der Städte
3.3 Die Wohnmisere
3.4 Die Schule im Visier der Hygiene

4 Gesundheit als öffentliche Aufgabe: der Bund als Akteur
4.1 Das Fabrikgesetz
4.2 Das Epidemiengesetz
4.3 Das Alkoholmonopol
4.4 Die Kranken- und Unfallversicherung

5 Soziale Hygiene und der Ausbau der Gesundheitsfürsorge
5.1 Der Kampf gegen die Tuberkulose
5.2 Die Sorge um die Säuglinge
5.3 Geschlechtskrankheiten zwischen Moral und Medizin
5.4 Struktureller Auf- und Ausbau der öffentlichen Gesundheit

6 Die Versorgung im Mittelpunkt
6.1 Vom Ausbau der Versorgung zur Kostenexplosion
6.2 Gesundheitsligen übernehmen öffentliche Aufgaben
6.3 Zahnmedizin: von der Reparatur zur Prophylaxe
6.4 Die Umweltverschmutzung drängt nach Massnahmen

7 Von der Präventivmedizin zu Public Health
7.1 Die Sozial- und Präventivmedizin etabliert sich
7.2 Chronische Krankheiten und das Risikofaktorenmodell
7.3 In Richtung New Public Health
7.4 Von der Drogenpolitik zu einer integralen Suchtpolitik
7.5 Aids: eine neue Epidemie
7.6 Erfolge und Grenzen von New Public Health

8 Öffentliche Gesundheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts
8.1 Das präventive Selbst
8.2 Wie vertragen sich Genomik und öffentliche Gesundheit?