Werner Wüthrich

Die «Antigone» des Bertolt Brecht

Eine experimentelle Theaterarbeit, Chur 1948

Unter Mitarbeit von Eberhard Elmar Zick

Theatrum Helveticum, hg. v. ITW Bern, Band 14
2015. 360 S., 65 Abb. s/w. Geb. CHF 58.00 / EUR 55.00
ISBN 978-3-0340-1253-9

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Kurztext

Werner Wüthrich begleitet anhand der Antigone eine Theater­produktion vom Auftrag bis zur Uraufführung und ihrer Wirkung. Bertolt Brechts experimentelle Theaterarbeit und seine damals neue Aufgabenzuteilung kann Schritt für Schritt nachvollzogen werden. Brecht wurde unermüdlich unterstützt vom Zürcher ­Theaterproduzenten und Churer Direktor Hans Curjel, dem Bühnen­bauer Caspar Neher und der Schauspielerin Helene Weigel.
Dargestellt werden der Auftrag an Brecht für eine Antigone-Neufassung, seine Wiederaufnahme früherer Theaterarbeiten aus der Zeit der Weimarer Republik, sein junges Ensemble und die aussergewöhnliche Produktion für das Stadttheater Chur wie auch für eine internationale Theater­tournee. Von den ersten Vorbereitungen in Zürich über das Theaterlabor in Chur bis hin zur Uraufführung am 15. Februar 1948 und dem ersten Modellbuch, dem Churer Antigonemodell, nehmen wir an Brechts Arbeit teil. Werner Wüthrich berichtet von neuen Funden und Entdeckungen, die fraglos in die Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts eingehen werden.