Josef Egger

«Ein Wunderwerk der Technik»

Frühe Computernutzung in der Schweiz (1960–1980)

Interferenzen – Studien zur Kulturgeschichte der Technik, Band 21
2014. 263 S., 25 Abb. s/w. Br. CHF 38.00 / EUR 34.00
ISBN 978-3-0340-1204-1

Lieferbar | in den Warenkorb

Kurztext

Die heutige Allgegenwart des Computers ist das Ergebnis einer beeindruckenden Geschichte. Während der ersten Phase (1960–1980) dominierten die Grossrechner, mit denen Schweizer Unternehmen bahnbrechende Anwendungen realisierten. Die ersten grossen kommerziellen Computer, die Ende der 1950er Jahre in der Schweiz zum Einsatz kamen und sich danach rasch verbreiteten, trugen mit ihren gewichtigen Anwendungen massgeblich zur Entwicklung der Unternehmen bei.
Die verbreitete Automatisierung beeinflusste das Geschehen in den Betrieben, neue Berufe entstanden, der Betriebsalltag veränderte sich, und die verschiedenen Funktionsträger wurden mit neuartigen Problemstellungen konfrontiert. Welche Herausforderungen standen im Vordergrund, welche Anwendungen wurden mit welchen Techniken erstellt? Wie prägte der Computer die Menschen und die Unternehmen, welches war sein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz?
Der Autor erläutert die Techniken, mit denen die Applikationen entwickelt und betrieben wurden, zeigt überblicksartig die Computernutzung gegliedert nach Wirtschaftssparten sowie typische Problemstellungen der Epoche auf. Ausgewählte herausragende Anwendungsbeispiele werden detailliert aufgezeigt. Weiter geht der Autor den Gründen für die Beschaffung von Computeranlagen nach, zeigt ihre Bedeutung im Geschäftsumfeld auf und würdigt den Computereinsatz für die Entwicklung der Gesamtwirtschaft der Schweiz.