Gunda Mairbäurl, Ingrid Tomkowiak, Ernst Seibert, Klaus Müller-Wille (Hg.)

Kinderliterarische Mythen-Translation

Zur Konstruktion phantastischer Welten bei Tove Jansson, C. S. Lewis und J. R. R. Tolkien

Beiträge zur Kinder- und Jugendmedienforschung. Hg. vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Band 2
2013. 310 S., 24 Abb. Br. CHF 48.00 / EUR 38.90
ISBN 978-3-0340-1155-6

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Kurztext

Tove Janssons «Mumin»-Bücher (ab 1945) sind als Weg­begleiter in der Entstehung eines neuen phantastischen Paradigmas in der Kinder- und Jugendliteratur zu sehen. Die «Chroniken von Narnia» (ab 1950) von C. S. Lewis, «Der Hobbit» (1937) sowie «Der Herr der Ringe» (ab 1954) von J. R. R. Tolkien entstanden etwa gleichzeitig. Die phantastische Literatur – insbesondere die Fantasy mit ihrer Fülle von Motiventlehnungen und ihrem enormen Figurenreichtum – hat seitdem eine souveräne Position im allgemeinen literarischen Geschehen errungen.
Damit hat auch die Kinder- und Jugendliteratur grössere Aufmerksamkeit erlangt. Der Band setzt sich mit der Konzeption von Mumintal, Mittelerde und Narnia auseinander, zeigt auf, inwiefern es sich dabei um kinderliterarische Mythen-Translationen handelt, und befasst sich anhand der Schilderungen des Lebens im Mumintal mit der Subversivität vermeintlicher Idylle.