Martina Ineichen, Anna K. Liesch, Anja Rathmann-Lutz, Simon Wenger (Hg.)

Gender in Trans-it

Transkulturelle und transnationale Perspektiven

Transcultural and Transnational Perspectives

Schweizerische Historikerinnentagungen / Schweizerische Tagung für Geschlechtergeschichte, Band 12
2009. 256 S. Br. CHF 38.00 / EUR 24.50
ISBN 978-3-0340-0978-2

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BeitragsautorInnen

tatiana barchunova, Ph.D., associate professor of the Philosophy Department of Novosibirsk State University, translator from English into Russian. Teaches political philosophy and gender studies. Her recent publications cover issues of social anthropology of post-socialism. Edited a collection of papers Potolok pola [Gender Ceiling], Novosibirsk 1998, co-authored a book Gender for Dummies [Gender dlia chainikov], Moscow 2006.

ilka borchardt, M.A. in Ethnologie und Gender Studies (FU und Humboldt-Universität Berlin); 2005–2008 Graduiertenkolleg «Gender in Motion», Zentrum Gender Studies, Universität Basel.Forschungsschwerpunkte: postsowjetische Migration, Queer Studies; Alltagskultur, Geschlechterverhältnisse und städtischer Kleingartenbau in Russland.

serena owusua dankwa, Musikstudium am Konservatorium in Luzern und Studium der Afrikanischen Geschichte,Musikethnologie und Sozialanthropologie an der School of Oriental and African Studies, University of London (M.A. African Studies). Doktorandin am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern; Dissertationsprojekt: Female Same-Sex Intimacies in Postcolonial Ghana. Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds und des Graduiertenkollegs Bern/Fribourg. Gender Scripts and Prescripts im Rahmen des Forschungsmoduls «Doing Identities: Travelling Concepts of Gender and Sexuality». Freiberuflich Musikredaktorin beim Schweizer Radio DRS2 und Fernsehen SF1.

belinda davis, Ph.D., Associate Professor of History at Rutgers University, USA. Current areas of research include popular political activism in twentieth-century Germany and Europe, as well as policing, violence, consumerism, and the history of everyday life. Completing an oral history of extraparliamentary activism in West Germany, 1962–1983.

antje flüchter, Leiterin der Junior Research Group «Cultural Transfer as a Factor of Statebuilding» am Exzellenzcluster «Asia and Europe in a Global Context» an der Universität Heidelberg. Sie studierte Geschichte, Politik, Geographie und Volkskunde in Freiburg und Köln. 2002 Promotion in Münster: Der Zölibat zwischen Norm und Devianz. Kirchenpolitik und Gemeindealltag in den Herzogtümern Jülich und Berg im 16. und 17. Jahrhundert. Forschungsschwerpunkte: Europäisch-indischer Kulturkontakt, Kultur- und Geschlechtergeschichte. Letzte Veröffentlichung: «Wie globalisiert war die Vormoderne? Ein Plädoyer für einen neuen Blick in den asiatischen Raum» (zusammen mit Michael Jucker), in: Traverse 11 (2007), S. 97–111.

iris gareis, Apl. Prof. Dr. phil., Ausserplanmässige Professorin am Institut für Ethnologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main. Gegenwärtige Forschungsgebiete: Geschlechtergeschichte und Globalisierung, Politische Rituale in Aneignungsprozessen, Unsicherheit und Transkulturation, Hexenforschung und das Imaginäre in der Wirklichkeitskonstruktion, bes. Frühe Neuzeit auf der iberischen Halbinsel und in Lateinamerika.

nina glick gchiller, Director of the Research Institute for Cosmopolitan Cultures and Professor of Social Anthropology at the University of Manchester. Glick-Schiller’s writings explore a comparative and historical perspective on migration, transnational processes and social relations, diasporic connection and long distance nationalism. Founding editor of the journal Identities: Global Studies in Culture and Power. Glick Schiller’s books include Nations Unbound and, Towards a Transnational Perspective on Migration (both with L. Basch and C. Blanc), and Georges Woke up Laughing (with G. Fouron) and Locating Migration (with A. Caglar, forthcoming). She has conducted research in Haiti, the United States, and Germany and has worked with migrants from all regions of the globe. Her current theoretical work explores situated cosmopolitanism.

dominique grisard, Dr. des., Historikerin und Assistentin am Zentrum Gender Studies der Universität Basel. In ihrer Dissertation Gendering Terror. Eine Geschlechtergeschichte des Linksterrorismus in der Schweiz 1970–1983 untersuchte sie u. a. mediale, strafrechtliche, polizeiliche und sicherheitspolitische Aspekte des Terrorismusphänomens aus einer Geschlechterperspektive. Weitere Forschungsgebiete: Sozialrevolutionärinnen aus dem russischen Reich in der Schweiz (1870–1917); Sexualität und Geschlecht im Strafvollzug; Geschlechterrepräsentationen in Werbung und Musikvideos.

susanne hertrampf, Dr. phil., studierte Neue und Neueste Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Freiburg (Breisgau). Sie war fachwissenschaftliche Redakteurin beim POLITEIA-Projekt unter der Leitung von Prof. Annette Kuhn, Bonn, und arbeitet derzeit als freiberufliche Wissenschaftlerin. Veröffentlichungen (u.a.): Zum Wohle der Menschheit. Feministisches Denken und Engagement internationaler Aktivistinnen 1945–1975, Herbolzheim 2006.

almut höfert, Dr. phil., studierte Geschichte und Islamwissenschaften in Bonn, Freiburg und Kairo und wurde am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz mit einer Arbeit über das frühneuzeitliche westeuropäische Wissenskorpus über das Osmanische Reich promoviert. Sie arbeitet zur Zeit als Assistentin am Historischen Seminar in Basel an einer Habilitation über das Verhältnis von Religion und Herrschaft im mittelalterlichen Kaisertum und Kalifat.

ulrike jureit, Dr. phil., studierte Geschichte, Theologie und Erziehungswissenschaften in Münster und wurde in Hamburg promoviert. Seit 2004 Gastwissenschaftlerin der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur am Hamburger Institut für Sozialforschung. Veröffentlichungen (u.a.): Erinnerungsmuster. Zur Methodik lebensgeschichtlicher Interviews mit Überlebenden der Konzentrations- und Vernichtungslager, Hamburg 1999; Politische Kollektive. Die Konstruktion nationaler, rassischer und ethnischer Gemeinschaften, Münster 2001; Generationenforschung, Göttingen 2006.

barbara lüthi, Dr. phil., Assistentin am Historischen Seminar der Universität Basel, Forschungsschwerpunkte: Historische Migrationsforschung, US-amerikanische Kultur- und Sozialgeschichte, Globalgeschichte und Komparatistik. Sie arbeitet gegenwärtig am Projekt «Security and Mobility in 20th Century U.S. History: A Transnational Perspective». Letzte Veröffentlichung: Invading Bodies. Medizin und Immigration in den USA 1880–1920, Frankfurt/Main 2009.

sonja matter, Lic. phil., wissenschaftliche Assistentin am historischen Institut der Universität Bern, Dissertationsprojekt zur Geschichte der Sozialen Arbeit in der Schweiz. Arbeits- und Interessensgebiete: Geschlechtergeschichte, Geschichte der Armut, Geschichte des Sozialstaates.

laura meni n, M.A. Cultural anthropology and ethnology, University of Milano-Bicocca. Currently, she is Ph. D student in Cultural anthropology at the same institution, her research interests focus on identity crafting, gender transformation and trajectories of mobility in the rural region of Tadla Azilal (Moroccan Middle-Atlas).

stephan f. miescher, Ph.D., Associate Professor of History, University of California-Santa Barbara, USA. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Gender, Männlichkeiten, Kolonialismus, Oral History, Moderne und Modernisierung in der afrikanischen Geschichte. Er ist der Autor von Making Men in Ghana (2005) und schreibt an einer Geschichte des Volta River Project (Akosombo Dam) in Ghana.

carol nater, Dr. phil. des., Studium der Allgemeinen Geschichte und der Germanistik an der Universität Zürich. Im Sommer 2009 reichte sie ihre Doktorarbeit (Anna Colonna Barberini und Maria Veralli Spada. Ein neuer Blick auf die höfische Gesellschaft im römischen Seicento anhand der Alltagskorrespondenz der Familien Barberini und Spada) bei Prof. Volker Reinhard (Universität Freiburg i.Ue.) ein. Förderung durch die Stiftung Italo-Suisse (Lausanne), den Schweizerischen Nationalfonds und die Stiftung Janggen-Poehn (St. Gallen). 2008 «membro esterno» am Schweizer Institut in Rom. Ab September 2009 Leiterin des Museum Altes Zeughaus in Solothurn.

claudia opitz-belakhal, Dr. phil., Studium der Geschichte, Germanistik und Soziologie in Konstanz und Paris. Seit 1994 Professorin für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Basel. Forschungsschwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte der frühen Neuzeit, Hexenforschung, Aufklärungsforschung, Geschichte der Politischen Theorie, Historische Anthropologie, Theorie und Methodologie der Geschlechtergeschichte. Publikationen (u.a.): Das Geschlecht des Glaubens. Religiöse Kulturen Europas zwischen Mittelalter und Moderne (hg. zusammen mit Monika Mommertz), Frankfurt/M. 2008; Grenzüberschreitende Familienbeziehungen. Akteure und Medien des Kulturtransfers in der frühen Neuzeit (hg. zusammen mit Dorothea Nolde), Köln 2008.

julia richers, Dr. phil. des., Assistentin am Lehrstuhl für Osteuropäische und Neuere Allgemeine Geschichte der Universität Basel. Forschungsgebiete: Kosmos- und Raumfahrtfieber in der Sowjetunion; Erinnerungsorte in (post-)kommunistischen Gesellschaften; jüdische Geschichte Ungarns; Gender- und Raumtheorien in der Geschichtswissenschaft. Publikationen: Orte der Erinnerung. Menschen und Schauplätze in der Grenzregion Basel 1933–1945 (hg. zusammen mit Heiko Haumann und Erik Petry), Basel 2008; Jüdisches Budapest. Topographien der Sehnsucht einer Stadtgemeinde im 19. Jahrhundert, Köln 2009 (in Vorbereitung).

silke redolfi, Lic. phil., freiberufliche Historikern. Leiterin des Frauenkulturarchivs Graubünden. Forschungsschwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte, feministische Rechtsgeschichte. Dissertation über den Verlust der Staatsangehörigkeit von Schweizerinnen bei der Heirat eines Ausländers. Neuere Publikation: «Die verlorenen Töchter – der Verlust des Schweizer Bürgerrechts bei der Heirat eines Ausländers», in: Schweizerischer Verband für Frauenrechte (Hg.): Der Kampf um gleiche Rechte, Basel 2009, S. 174–184.

maaike van rijn, Kunsthistorikerin. Studium der Kunstgeschichte und Neueren deutschen Literatur in Tübingen (D) und Leiden (NL). Dissertationsprojekt am Kunsthistorischen Institut in Tübingen zu Künstlerinnen bei der expressionistischen Gruppe «Der Sturm» in Berlin 1910–1929. Promotionsstipendiatin der Stiftung der deutschen Wirtschaft. Gegenwärtige Forschungsschwerpunkte: die Konstruktion von Geschlecht im Expressionismus, Gender Studies, Disability Studies.

nicole schwalbach, Lic. phil., laufende Dissertation zum Thema «Ausbürgerung aus der Schweiz vor und während des Zweiten Weltkriegs» (Arbeitstitel) bei Prof. Dr. Regina Wecker, Universität Basel. Seit Oktober 2008 Projektbeauftragte in Liechtenstein zum Thema «Finanzeinbürgerungen ». Letzte Publikation: «Ausbürgerung zur Zeit des Zweiten Weltkriegs», in: Argast, Regula; Arlettaz, Gérald; Studer, Brigitte (Hg.): Das Schweizer Bürgerrecht. Erwerb, Verlust, Entzug von 1848 bis zur Gegenwart, Zürich 2008, S. 267–294.

regina wecker, Prof. Dr., ordentliche Professorin für Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Basel. Regina Wecker ist massgeblich an der Verankerung der Geschlechtergeschichte und am Aufbau der Geschlechterforschung in der Schweiz beteiligt und leitet zur Zeit das Programm der interdisziplinären Schweizer Graduiertenkollegien «Gender Studies». Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre betreffen die Geschichte der Lohnarbeit, der Rechtsgeschichte, von Bürgerrecht und Nationalität sowie von Eugenik und Genetik.