Markus Bürgi, Mario König

Harry Gmür – Bürger, Kommunist, Journalist

Biographie, Reportagen, politische Kommentare

2009. 320 S., 40 Abb. Geb. CHF 38.00 / EUR 24.00
ISBN 978-3-0340-0920-1

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Kurztext

Harry Gmür: Ein zerrissenes Leben im Zeichen der politischen Stürme und Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Dem Grossbürgersohn war sein Weg als politischer Journalist und Aktivist nicht in die Wiege gelegt worden. Früh wandte er sich politisch nach links, Ende der 1930er Jahre wurde er Kommunist. Kalter Krieg und Antikommunismus liessen seine Hoffnungen scheitern und drängten ihn in eine tiefe politische und persönliche Krise.
Noch heute bemerkenswert ist die von ihm 1937/38 herausgegebene Wochenzeitung «ABC», ein antifaschistisches Forum linker Schweizer Autoren und deutscher Emigranten. Ab 1958 bietet ihm die «Weltbühne» (DDR) eine neue Publikationsmöglichkeit. Als «Schweizer Afrikakenner Stefan Miller» verfasste er in ihrem Auftrag Hunderte von Reportagen und Kommentaren. In der DDR, wo er nie gelebt hat, war er hoch geschätzt. In der Schweiz war der Autor Gmür vor allem der Polizei bekannt, die ihn jahrzehntelang observierte.
Der Band vereint Biographie sowie politische Kommentare und Reportagen von Harry Gmür, die es wert sind, der Vergessenheit entrissen zu werden.