Bettina Zeugin, Thomas Sandkühler

Die Schweiz und die deutschen Lösegelderpressungen in den besetzten Niederlanden

Vermögensentziehung, Freikauf, Austausch 1940–1945. Beitrag zur Forschung

Unveränderte Ausgabe des publizierten Beihefts zum Flüchtlingsbericht von 1999

Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg – Commission Indépendante d'Experts Suisse – Seconde Guerre Mondiale, Band 24
2001. 258 S. Br. CHF 38.00 / EUR 34.00
ISBN 978-3-0340-0624-8

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Kurztext

Ein wenig bekanntes, aber um so brisanteres Phänomen des Zweiten Weltkrieges sind die Lösegeldgeschäfte der deutschen Besatzungsbehörden im «Reichskommissariat Niederlande» zwischen 1940 und 1945. Die deutschen Behörden drängten Juden, die als letzte Rettungsmöglichkeit eine Ausreisebewilligung erhalten wollten, ihnen Devisen und andere Vermögenswerte abzuliefern. Dies geschah oft unter Einschaltung von schweizerischen Vermittlern, Privatpersonen, Rechtsanwälten oder Banken. In diesem Beitrag werden die Positionen der drei wesentlichen Akteure der deutschen Lösegelderpressungen - des Deutschen Reichs und der Besatzungsverwaltung in den Niederlanden, der Schweiz sowie der alliierten Mächte Grossbritannien und USA – dargelegt.